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#wunderbartogether mit GAPP

Das German American Partnership Program (GAPP) fördert Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und den USA. Der PAD stellt zum Deutschlandjahr 2019 Beispiele für besonders gelungene Austauschprojekte vor.

Hände mit deutscher und US-amerikanischer Flagge und GAPP Logo

Ein wichtiger Aspekt der Freundschaft zwischen Deutschland und den USA: Die Schülerbegegnungen im Rahmen des GAPP-Programms.

„Indem wir die deutsch-amerikanische Freundschaft und den kulturellen Austausch feiern, vertiefen und verbessern wir den Dialog zwischen Deutschen und US-Amerikanern“, erklärte Außenminister Heiko Maas bei der Eröffnung des Deutschlandjahres in Washington. Unter dem Motto „wunderbartogether“ wird so 2019 die transatlantische Freundschaft zwischen beiden Ländern in den Fokus gerückt.

Das German American Partnership Program (GAPP) ermöglicht es seit 1983 deutschen und US-amerikanischen Jugendlichen, einander durch Schulpartnerschaften kennenzulernen und mit der Kultur des jeweils anderen in Berührung zu kommen. Gefördert werden langfristige Partnerschaften zwischen Schulen, die regelmäßig gemeinsame Projekte durchführen:

  • Das Gymnasium im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen (Rheinland-Pfalz) und die Shakopee High School in Minnesota haben beispielsweise eine der ältesten Partnerschaften: Seit 1984 finden gegenseitige Besuche statt. Beim vergangenen Projekt beschäftigten sich die deutschen und US-amerikanischen Jugendlichen mit Medien und erstellten gemeinsam ein Logo für ihre Schulpartnerschaft.
  • Die GAPP-Partnerschule der Elisabeth-Selbert-Schule in Zierenberg (Hessen) liegt in Kalifornien, nahe dem Zentrum der Flower-Power-Bewegung. Beim Austauschprojekt „40 Jahre Summer of Love“ unternahmen die deutschen Jugendlichen und ihre Lehrkräfte zusammen mit den Austauschpartnern von der Pajaro Valley High School einen Streifzug durch die kalifornische Musikgeschichte.
  • Kulturelle Aspekte nahmen auch die Schülerinnen und Schüler der „Texas AG“ vom Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Berlin unter die Lupe. Gemeinsam mit der Liberal Arts and Science Academy Austin führten sie ein Projekt zum Thema „Multikulturalität“ durch.
  • Einen ganz anderen Schwerpunkt setzte das Thomas-Morus-Gymnasium in Daun (Rheinland-Pfalz), welches gleich zwei GAPP-Schulpartnerschaften in den USA pflegt: Beim Projekt „Career Pathways – Exploring Opportunities abroad“ bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitswelt in den USA und konnten ihre Gasteltern an deren Arbeitsplatz begleiten.

Die Beispiele zeigen: Lehrkräfte, die eine GAPP-Schulpartnerschaft koordinieren, haben viele Möglichkeiten bei der Wahl eines geeigneten Projektthemas. Inspiration und Unterstützung finden sie dabei im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Einführungstagung, bei der sich neue und erfahrene Koordinatorinnen und Koordinatoren treffen und austauschen können. Eindrücke von der Einführungstagung 2018 können Sie nachlesen.

Ausführlichere Information über die vier Praxisbeispiele zu GAPP-Projekten finden Sie online.

Auch US-amerikanische Lehrkräfte und Teilnehmer sind dazu aufgerufen, ihre GAPP-Erfahrungen zu teilen: Auf der Website zur #wunderbartogether-Kampagne können sie ihre Geschichten und Erlebnisse einsenden.

 

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