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Sport im Austausch

Egal ob Fußball-WM, Olympische Spiele oder digitales Gaming: Sport ver­bindet Menschen über Länder­grenzen und Sprach­barrieren hinweg. Praxis­beispiele aus unseren Programmen zeigen, wie gut sich Sport als Thema für inter­nationalen schulischen Aus­tausch eignet, gerade auch in Ver­bindung mit in­klusiver Projekt­arbeit im inter­nationalen Kontext.  

Bewegung in die Begegnung bringen

Beim Sport braucht man oft keine gemeinsame Sprache, denn viele Regeln, Bewegungen und Spiel­prinzipien sind welt­weit ähnlich. Da­durch kommen Schüler­innen und Schüler aus verschiedenen Ländern schnell mit­einander in Kontakt. Beim gemeinsamen Spielen lernen sie sich kennen und schließen Freund­schaften.

Sportliche Aktivitäten eignen sich daher besonders gut als Ice­breaker bei inter­nationalen Begegnungen, als begleitendes Programm zu Austausch­projekten – oder sogar als zentrales Thema eines Schul­austauschs. 

Aus der Praxis

Slide von 
  • Schulpartnerschaft

    Schulsport in den USA und Deutschland im Vergleich

    Das Steinbart-Gymnasium in Duisburg ist eine NRW-Sportschule und pflegt seit über zehn Jahren eine GAPP-Schulpartnerschaft mit der Old Bridge High School in New Jersey. Das Steinbart Gymnasium fördert insbesondere den Leistungssport und hat auch eine eigene Sportklasse. Trotzdem waren die Duisburger Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler beeindruckt, welch enormes Identifika­tions­potenzial der sportliche Wettkampf an ihrer US-amerikanischen Partnerschule hat. 

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    Schülerinnen als Cheerleader
  • Erasmus+

    Fußballpraktikum in Polen

    Helena ist Schülerin am Hans-Sachs-Gymnasium in Nürnberg (Bayern) und hat mit Erasmus+ ein Auslandspraktikum an einer Fußballschule in der polnischen Kleinstadt Uniejów gemacht. Die 15-Jährige spielt selbst seit drei Jahren Fußball in ihrer Lokal­mann­schaft und hatte die polnische Schule entdeckt, weil dort auch Fußballcamps stattfinden. Ein Auslandspraktikum mit Erasmus+ für Schülerinnen und Schüler dauert zwischen zehn und 29 Tagen. Um den Praktikumsplatz und die Unterbringung vor Ort müssen sich die Jugendlichen selbst kümmern. 

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    Mädchen spielen Fußball
  • Schulpartnerschaft

    Sport im deutsch-senegalesischen Austausch

    „Sport verbindet“ war das Thema der deutsch-senegalesischen Begegnungen zwischen dem Tilman-Riemenschneider-Gymnasium in Osterode am Harz (Niedersachsen) und dem Lycée Valdiodio NDiaye in Kaolack (Senegal) in den vergangenen beiden Schuljahren. Zusätzlich dazu startete im April 2026 das Projekt „Projekt 6500 km” bei dem Extremsportler die Strecke zwischen den Partnerschulen in 65 Tagen zurücklegen wollen.

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  • Schulpartnerschaft

    Früher Schüler, jetzt Begleitlehrer

    Sport als Mittel zur Integration in der Gast­familie - das hat der heutige Geschichts­lehrer Johannes-Joachim Brysch als Austauschschüler im German American Partnership Program (GAPP) erlebt. Sein Gastvater in den USA war Sportdirektor und Basketball-Coach der Partnerschule in Bowling Green (Kentucky) und nahm ihn auch zu Sportwettkämpfen mit. Das verbindende Element und der „Spirit“ des sportlichen Wettstreits hat bei Johannes-Joachim Brysch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

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  • Schulpartnerschaft

    Sport in China

    Eine Gruppe des Marie-Curie-Gymnasiums Dallgow-Döberitz (Brandenburg) besuchte die Chengyang High School No. 2 in der ostchine­sischen Provinz Shandong. Auch gemeinsamer Sport war dabei ein wichtiger Bestandteil, berichtet ein Schüler: „Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Sportplatz, wo wir verschiedene Sportarten – darunter auch Kampfsport – ausprobierten. Den Höhepunkt bildete ein Fußballspiel zwischen einer chinesischen Auswahl und uns. Wir hatten alle großen Spaß und waren mit vollem Einsatz dabei, bis wir uns schließlich mit einem Unentschieden trennten.“

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Inklusiver Austausch durch Sportprojekte

Gemeinsame Unterrichts­projekte rund um Sport sind besonders gut für inklusiven inter­nationalen Austausch geeignet. Auch Schüler­innen und Schüler ohne vertiefte Fremd­sprachen­kenntnisse können sich hier aktiv einbringen und ihre Fähig­keiten zeigen. Bewegung, Team­arbeit und gemeinsame Erlebnisse erleichtern die Verständigung und stärken das Gemeinschafts­gefühl.

Im inter­nationalen Austausch können Lehr­kräfte sowie Schüler­innen und Schüler neue Sport­arten, Traditionen und Team­kulturen kennen­lernen. Das erweitert nicht nur den persönlichen Horizont, sondern fördert auch inter­kulturelles Lernen, gegen­seitigen Respekt und Zusammen­arbeit.

Inklusion und Vielfalt” ist einer von vier thematischen Schwerpunkten im EU-Programm. Viele gelungene Projekte und inklusive Austauschbegegnungen bei Erasmus+ im Schulbereich sind mit sportlichen Aktivitäten verknüpft.

Aus der Praxis

Sportliche Großereignisse als Unterrichtsprojeke

Inter­nationale Sport­ereignisse bieten zusätzliche Anknüpfungs­punkte für Austausch­projekte im Unterricht. Globale Events wie die Olympischen Spiele, die Paralympics oder Fußball-Welt­meister­schaften – etwa die der Männer 2026 in Nord­amerika - können Schüler­innen und Schüler dazu anregen, sich mit verschiedenen Ländern, Kulturen und sportlichen Themen aus­einander­zu­setzen und eigene Projekt­ideen zu entwickeln.