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Erasmus+ Schulpartnerschaften (Leitaktion 2) | Individueller Schüleraustausch

Informationen für entsendende Schulen

An der entsendenden Schule sollte eine Kontaktlehrerin oder ein Kontaktlehrer für die Austauschschülerin / den Austauschschüler benannt werden. Die Schule sucht die Austauschschüler/-innen aus, bespricht den Zeitpunkt und die Einzelheiten mit den Eltern und den Partnerschulen. Sie koordiniert die Reise.

Aufgaben der entsendenden Schule

Vor der Abreise

Vor der Abreise

  • Motivierung geeigneter Schüler/-innen: Stellen Sie sicher, dass die Informationen über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts alle Schüler/-innen erreichen – insbesondere auch diejenigen, die ansonsten unter Umständen eher nicht die Gelegenheit haben, einige Zeit im Ausland zu verbringen.
  • Auswahl geeigneter Schüler/-innen: Führen Sie ein Auswahlverfahren durch, um sicherzustellen, dass die Schüler/-innen, die an der Aktion teilnehmen, über die persönlichen und schulischen Kompetenzen verfügen, die für einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt erforderlich sind. Der Erasmus+ Schüleraustausch-Leitfaden gibt Ihnen dabei eine Hilfestellung (S. 18 Hinweise zur Auswahl; S. 61 Bewerbungsformular).
  • Kontaktlehrkraft: Benennen Sie eine Person, die Kontakt zu der Mentorin/dem Mentor in der Gastschule, zur Schülerin/zum Schüler und zu den Erziehungsberechtigten der Schülerin/des Schülers hält und Informationen und Kontaktdaten weitergibt.
  • Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt: Begleiten Sie ggf. die ausgewählten Schülerinnen und Schüler zu dem von der Nationalen Agentur veranstalteten Vorbereitungsseminar vor der Abreise. Führen Sie alle erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen durch (z. B. sprachliche Vorbereitung, Information über die Gastschule, Gastfamilie und das Gastland) und sprechen Sie mit den Erziehungsberechtigten der Schülerin/des Schülers über die praktischen Aspekte und den Zweck des Auslandsaufenthalts.
  • Lernvereinbarung: Erstellen Sie für alle Schüler/-innen, die an der Aktion teilnehmen, eine individuelle Lernvereinbarung. Die Lernvereinbarung sollte in Zusammenarbeit mit der Gastschule und der jeweiligen Schülerin/dem jeweiligen Schüler erstellt und unterschrieben werden. Der Erasmus+ Schüleraustausch-Leitfaden gibt Ihnen dabei eine Hilfestellung (S. 39 Hinweise zur Lernvereinbarung; S. 75 Vordruck für die Lernvereinbarung).
  • Krisen-Aktionsplan: Stimmen Sie mit der Gastschule Vorgehensweisen im Falle einer Krise oder eines Notfalls während des Auslandsaufenthalts einer Schülerin/eines Schülers ab und informieren Sie die Schüler und die Erziehungsberechtigten darüber.
  • Verhaltensregeln: Stimmen Sie mit der Gastschule klare Regeln für das Verhalten der Schüler/-innen ab, die auch mögliche Konsequenzen bei Regelverstößen enthalten.
  • Reisevorkehrungen: Organisieren Sie in Abstimmung mit der Gastschule und den Erziehungsberechtigten die Anreise der Schülerin/des Schülers.
  • Kontakt mit der Nationalen Agentur: Informieren Sie die Nationale Agentur Ihres Landes über die Einzelheiten und Gastorte der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

 

Während des Auslandsaufenthalts

Während des Auslandsaufenthalts

  • Bleiben Sie in Kontakt mit der Schülerin/dem Schüler: Halten Sie regelmäßigen Kontakt zur Schülerin/zum Schüler und der Mentorin/dem Mentor in der Gastschule. Ermutigen Sie die Schülerin/den Schüler dazu, über ihre/seine Erfahrungen zu sprechen. Eine gute Idee sind auch IKT-basierte Vernetzungsaktivitäten (Videokonferenzen, Weblog-Tagebücher usw.) zwischen der Klasse der Schülerin/des Schülers im Heimatland und der Klasse an der Partnerschule.
  • Überprüfen Sie die Fortschritte: Überprüfen Sie die Fortschritte der Schülerin/des Schülers in der Gastschule auf der Grundlage der Vereinbarungen in der Lernvereinbarung.
  • Helfen Sie bei Problemen: Helfen Sie der Gastschule bei der Lösung von Problemen und sprechen Sie, falls erforderlich, mit den Eltern der Schülerin/des Schülers.


Nach der Rückkehr

Nach der Rückkehr

  • Evaluation: Bewerten Sie zusammen mit der Schülerin/dem Schüler die Ergebnisse des Auslandsaufenthalts auf formaler Ebene (schulische Ergebnisse auf Grundlage der Vereinbarungen der Lernvereinbarung) und auf informeller Ebene (persönliche Ergebnisse).
  • Anerkennung: Stellen Sie sicher, dass der Auslandsaufenthalt so weit wie möglich von Ihrer Schule anerkannt wird und die Schülerin/der Schüler die Möglichkeit erhält, in der Schule über ihre/seine Erfahrungen zu sprechen. Außerdem kann der Europass Mobilität der Schülerin/des Schülers als Nachweis für den Auslandsaufenthalt dienen.
  • Wiedereingliederung: Unterstützen Sie die Schülerin/den Schüler bei der Wiedereingliederung in die heimische Umgebung. Geben Sie ihr/ihm Gelegenheit, über ihre/seine Erfahrungen zu sprechen und diese zu nutzen.
  • Abschlussbericht: Sie müssen nach Projektabschluss der Erasmus+ Schulpartnerschaft einen Abschlussbericht für die Nationale Agentur Ihres Landes erstellen. Dieser Bericht sollte aussagekräftige Informationen über den Individuellen Schüleraustausch enthalten.
  • Verwaltung der Finanzhilfe: Stellen Sie sicher, dass die monatliche Beihilfe/Taschengeld für die Schülerin/den Schüler an die Schülerin/den Schüler bzw. die Eltern der Schülerin/des Schülers gezahlt wird. Kaufen Sie die Fahrkarten für die Hin- und Rückreise der Schülerin/des Schülers und stellen Sie sicher, dass alle anderen mit der Reise verbundenen förderfähigen Kosten gedeckt sind. Denken Sie daran, Quittungen für Ausgaben im Zusammenhang mit dem Auslandsaufenthalt für Ihre eigene Buchhaltung aufzubewahren. Als Beleg für die Kostenpauschale für die sprachliche Vorbereitung im Falle einer Rechnungsprüfung gelten: Kurs-Teilnahmebescheinigungen, Rechnungsbelege von Lernmaterialien oder – falls die sprachliche Unterstützung direkt durch die Schule geleistet wird – eine von dem/der Austauschschüler/-in unterzeichnete und datierte Erklärung über Dauer und Art der sprachlichen Vorbereitung (siehe auch Belegregeln).

 

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