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Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa.

Jetzt für das Nachfolgeprogramm ab 2021 akkreditieren

Erasmus+ ermöglicht Europäerinnen und Europäern, im Ausland zu lernen, zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten. Erasmus+ läuft bis 2020 und wird jetzt fortgesetzt. Die EU-Kommission hat den Aufruf zur Akkreditierung für das Nachfolgeprogramm von Erasmus+ ab 2021 veröffentlicht.

Erasmus+ Schulbildung ab 2021 setzt das erfolgreiche Erasmus+ Programm fort. Neu ist die Einführung der Akkreditierung auch im Schulbereich, mit der der Zugang zum Programm erleichtert wird und die Einrichtungen mehr Planungssicherheit erhalten. Ebenso neu ist, dass im Nachfolgeprogramm der europäische Austausch von Schülerinnen und Schülern (Einzel- wie Gruppenaustausch) stärker ausgebaut werden soll.

Die zentrale Änderung zum aktuellen Erasmus+ Programm ist, dass die Schülermobilität in Leitaktion 1 übertragen wird. Den Projekttyp „Schulpartnerschaften“ gibt es nicht mehr, aber natürlich können Sie weiterhin mit Partnerschulen zusammenarbeiten. Dafür beantragt jede akkreditierte Schule Budgetmittel für ihre eigenen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Die Zusammenarbeit und Vernetzung von Schulen wird über eTwinning und das School Education Gateway unterstützt. Sehen Sie dazu unsere Video-Onlineveranstaltung.

Noch bis zum 29. Oktober 2020 können interessierte Einrichtungen einen Antrag auf Akkreditierung in der Leitaktion 1 stellen. Dieser Antrag berechtigt dann schon im Frühjahr 2021 zu einer vereinfachten Beantragung von Mitteln. Nähere Informationen zur Mittelbeantragung und zu den förderfähigen Aktivitäten sind dem Programmleitfaden zu entnehmen, der im Herbst 2020 veröffentlicht wird. Dann folgen zudem Informationen zur Leitaktion 2, in der nur noch Partnerschaften zur Kooperation ausschließlich im Konsortialprinzip gefördert werden.

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