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Antragstellung für Projekte in Leitaktion 2

Konsortialpartnerschaften

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Antragstellung für Konsortialprojekte, d.h. für Partnerschaften zum Austausch guter Praxis und Innovationspartnerschaften. An strategischen Partnerschaften im Schulbereich können neben Schulen und vorschulischen Einrichtungen unterschiedliche Akteure mit thematischem Bezug zum Schulbereich teilnehmen. Hierzu gehören zum Beispiel Lehrerfortbildungsinstitute, Hochschulen oder Behörden. Bitte beachten Sie, dass wir Schulen und vorschulischen Einrichtungen wegen der hohen Budgetverantwortlichkeit und des organisatorischen Aufwandes dazu raten, nicht als koordinierende Einrichtung an Konsortialpartnerschaften teilzunehmen, sondern als Partnereinrichtung. Insbesondere öffentliche Schulen müssten bei Antragsstellung vorab mit ihrer Schulaufsicht klären, ob diese die finanzielle Verantwortung übernehmen würde.

Um den durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Umständen Rechnung zu tragen, hat die Europäische Kommission im August 2020 einen zweiten Aufruf für Konsortialpartnerschaften veröffentlicht. Lesen Sie die Meldung der EU-Kommission.

Folgende Themenbereiche werden zusätzlich gefördert:

  • Partnerschaften zur Förderung der Bereitschaft für digitale Bildung (KA226-SCH): Ziel dieser Projekte ist, die Systeme für allgemeine und berufliche Bildung so umzugestalten, dass die Herausforderungen, die durch die abrupte Umstellung auf Online- und Fernunterricht entstanden sind, bewältigt werden; dies beinhaltet ebenfalls, dass Lehrkräfte beim Aufbau digitaler Kompetenzen unterstützt werden und die integrative Komponente von Lernangeboten erhalten bleibt. Zur Antragstellung
  • Partnerschaften für Kreativität (KA227-SCH): Die COVID-19-Krise hat die Kultur- und Kreativbranchen besonders hart getroffen. Mit Partnerschaften für Kreativität sollen Organisationen im Bereich der formalen, informellen und nichtformalen Bildung dazu angeregt werden, gemeinsam mit Akteuren der Kreativ- und Kulturbranchen darauf hinzuwirken, dass ein stärkeres europäisches Bewusstsein entsteht und Menschen aktueller und künftiger Generationen unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund zu erfolgreichen Innovatoren in ihrem lokalen Umfeld werden können. Zur Antragstellung

Die Einreichungsfrist ist der 29. Oktober 2020, 12:00 Uhr (Brüsseler Zeit).

Die Anträge können für "Projekte zum Austausch guter Praxis“ (Best Practice-Projekte ohne Intellectual Outputs) oder für „Projekte zur Unterstützung von Innovationen“ (Innovationspartnerschaften mit Intellectual Outputs) eingereicht werden. Die Fördermodalitäten für die Konsortialpartnerschaften bleiben gleich, bis auf folgende drei Unterschiede zu den laufenden Projekten:

  • Beschränkung auf zwei Prioritäten: „digitale Bildung“ und „Kreativität und Kultur“
  • Kürzere Laufzeit, nämlich zwischen 12 und 24 Monaten. Der Projektbeginn ist frei wählbar zwischen dem 01.03.2021 und dem 30.06.2021.
  • Der maximale Projektzuschuss beträgt 300.000 EUR.

Für Ihre Beratung stehen wir wie gewohnt zur Verfügung unter:

Zusatzaufruf: Erläuterungen zur Antragstellung

Antragsverfahren Konsortialpartnerschaften

Hinweise zur Online-Antragstellung

Voraussetzung für die Antragsstellung ist die Registrierung der Partnereinrichtungen im Registrierungsrportal (ORS). Wenn nicht für alle Partner OIDs vorhanden sind, lesen Sie bitte weiter unten die Informationen zu "Registrierung von Einrichtungen im Registrierungsportal (ORS)".

  • Zum Öffnen des Online-Antrags benötigen Sie Ihr EU-Login.
  • Die Sprache des Online-Antrags ist zunächst auf Englisch eingestellt, kann jedoch rechts oben auf Deutsch geändert werden. Sie können in das Formular vorgefertigte Antworten einfügen oder direkt im Formular arbeiten (automatische Zwischenspeicherung alle zwei Sekunden). Während des Ausfüllens muss durchgehend eine Internetverbindung bestehen. Es ist zu empfehlen, während der Bearbeitung nur eine Seite im Browser geöffnet zu haben.
  • Nach Schließen des Formulars können Sie es bis zum Ablauf der Antragsfrist erneut öffnen und bearbeiten. Um den gespeicherten Antragsentwurf zu öffnen, klicken Sie auf den Reiter "My Applications"/"Meine Anträge". Bitte nicht erneut auf "Apply"/"Antrag stellen", da sich sonst ein neuer Antragsentwurf öffnet.
  • Sie können Ihren Partnern Lese-Zugriff auf Ihren Antrag gewähren, indem Sie unter "Teilen" deren E-Mail-Adressen (für die sie ein EU-Login haben) angeben.
  • Die EU-Kommission hat Hinweise zum Ausfüllen des Antrags erstellt.
  • Für den eigenen Gebrauch bzw. für Ihre Partnereinrichutngen können Sie zu jedem Zeitpunkt der Bearbeitung eine PDF-Version des Antrags speichern. Wir stellen Ihnen das Antragsformular als nicht bearbeitbare PDF-Datei der vergangenen Antragsrunde (Aktualisierung in Kürze) zur Verfügung. Im Formular sind Testeinrichtungen und fiktive Mobilitäten eingegeben, damit Sie sich einen Überblick über die Struktur des Formulars und die notwendigen Angaben zur Beantragung von Fahrt- und Aufenthaltskosten verschaffen können.
  • Die Zuschüsse für Fahrtkosten für Mobilitätsmaßnahmen werden über entfernungsabhängige Pauschalen berechnet. Mit dem Entfernungsrechner der EU-Kommission wird die Entfernung zwischen Partnereinrichtungen berechnet und die daraus resultierende Entfernungskategorie bestimmt, die den Zuschuss definiert.

Einreichung

Die nächste Antragsfrist ist 29. Oktober 2020, 12:00 Uhr (Brüsseler Zeit). Der Antrag muss über den Submit-Button eingereicht werden. Sollten Sie den Antrag vor der Frist mehrfach einreichen, ist die letzte Version gültig.

Bitte beachten Sie, dass Sie im Antragsformular die Quellen und die Höhe von anderweitig erhaltener oder beantragter Finanzierung angeben müssen, sei es für dasselbe Projekt oder für ein anderes Projekt. Identische oder sehr ähnliche Anträge, die von einem Antragsteller oder von anderen Partnern des jeweiligen Konsortiums eingereicht wurden, werden einer besonderen Bewertung unterzogen, um Doppelfinanzierungen auszuschließen, und unter Umständen in ihrer Gesamtheit abgelehnt.

Für den Fall, dass Sie technische Schwierigkeiten mit dem Antragsformular haben, stellen Sie bitte sicher, dass Sie alle Teile des Formulars vor Antragsfrist ausgefüllt haben und informieren Sie umgehend den PAD. Falls Sie einen bestimmten Teil des Formulars nicht ausfüllen können, informieren Sie bitte den PAD entsprechend, füllen aber die übrigen Teile vollständig aus.

Wenn Sie Schwierigkeiten melden, fügen Sie bitte detaillierte Informationen und Screenshots des Problems bei (z. B. Screenshot der Fehlermeldung bei der Einreichung). Der PAD benötigt ebenfalls die Form-ID Ihres Antrags.

Registrierung von Einrichtungen

Jede Einrichtung, die Zuschüsse erhalten soll, d. h. sowohl koordinierende Einrichtungen als auch Partnereinrichtungen, benötigt eine Organisations-ID (OID). Die OID ist ein elektronischer, im Internet hinterlegter Schlüssel zu den Stammdaten Ihrer Einrichtung wie Name, Adresse und Kontoverbindung. Er besteht aus dem Buchstaben "E" und acht Ziffern und wird im Registrierungsportal ORS (Organisation Registration System) erzeugt, wenn Sie Ihre Einrichtung dort registrieren.

Hat Ihre Einrichtung bereits eine OID?

  • Ja: Bitte prüfen Sie die Aktualität der im Registrierungsportal gespeicherten Daten Ihrer Einrichtung, vor allem die Angaben zum Förderkonto. Falls Ihre Einrichtung einen PIC hat, wurde ihr automatisch eine OID zugewiesen. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Bereich IT-Werkzeuge.
  • Nein: Nehmen Sie die Registrierung als Erstes vor. Hilfestellungen und den Link finden Sie hier.
    Nach erfolgreicher Registrierung erhält Ihre Einrichtung eine neunstellige Organisations-ID (OID), die im Antragsformular eingegeben wird.

Liegen Ihnen die OIDs Ihrer Partnereinrichtungen vor?

  • Ja: Wenn alle benötigten OIDs vorhanden sind, können Sie mit der eigentlichen Antragstellung beginnen.
  • Nein: Erfragen Sie die OIDs bei Ihren Partnereinrichtungen.
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