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Erasmus+ Schulpartnerschaften (Leitaktion 2) | Individueller Schüleraustausch

Informationen für Eltern

Ihr Kind möchte an einem individuellen Schüleraustausch mit Erasmus+ teilnehmen und für mehrere Monate an eine Partnerschule im Ausland gehen?

Eine Bewerbung ist nicht direkt beim PAD möglich, sondern nur über die Antragsstellung der Schule für eine Erasmus+ Schulpartnerschaft mit Schüler-Langzeitmobilitäten.

Vorteile des individuellen Schüleraustauschs mit Erasmus+

  • Sprachkenntnis: Die Motivation für das Erlernen der anderen Sprache steigt in der Regel bereits bei der Planung des Schüleraustauschs und später im Kontakt mit der Gastfamilie und der neuen Schulklasse in der Gastschule.

  • Persönlichkeitsentwicklung: Der tiefe Einblick in eine andere Kultur und das Leben in einem anderen Land werden Ihr Kind verändern. Wahrscheinlich wird es selbstständiger und unabhängiger zurückkehren.

  • Finanzielle Förderung: Die Förderung durch Erasmus+ umfasst die Fahrtkosten und ein monatliches Taschengeld von 100 bis 170 Euro je nach Zielland sowie – falls von der Schule beantragt – einen Zuschuss für die sprachliche Förderung von 150 Euro. Die Unterbringung erfolgt kostenfrei in einer Gastfamilie.

  • Enge Begleitung durch die Schule: Der Zeitpunkt des Schüleraustauschs kann durch die Schulen individuell mit dem Schulkalender abgestimmt werden. Die Schule Ihres Kindes und die Partnerschule schließen eine Lernvereinbarung ab, die klare Lernziele für den Schüleraustausch formuliert und eine bessere Vorbereitung, Evaluation und Bewertung sowie leichtere Wiedereingliederung ermöglicht.

  • Langfristige Auslandskontakte: Im Idealfall sind Sie als Eltern einer Schülerin bzw. eines Schülers, die bzw. der ins Ausland geht, auch Gastfamilie für eine Austauschschülerin bzw. einen Austauschschüler und können ebenfalls viel über eine andere Kultur lernen.

So unterstützen Sie Ihr Kind

Wichtig ist, dass Sie als Erziehungsberechtigte

  • der Kontaktlehrkraft an der Schule vor der Abreise alle Informationen liefern, die für einen längeren Auslandsaufenthalt erforderlich sein könnten (Allergien, Krankheiten o.ä.);
  • sich bei der Kontaktlehrkraft über mögliche Risiken und das Verhalten im Notfall informieren (Krisenmanagement) und für eine angemessene Auslandsversicherung Ihres Kindes sorgen. Informieren Sie sich hier über die Europäische Krankenversicherungskarte.
  • sich über die im Gastland geltenden Jugendschutzgesetze informieren;
  • die Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten unterschreiben, die Sie von der Schule erhalten;
  • Ihr Kind während des gesamten Schüleraustauschs unterstützen und motivieren;
  • die Kontaktlehrkraft an der entsendenden Schule während des Schüleraustauschs über alle Probleme, die sich durch den Auslandsaufenthalt ergeben, informieren.
  • Ihr Kind nach der Rückkehr bei der Wiedereingliederung in den Schulalltag unterstützen.

Lesen Sie auch die Tipps für Austauschschülerinnen und – schüler [PDF, 160 kb] und sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber.

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