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Erasmus+ ab 2021

Erasmus+ Akkreditierung

Die Akkreditierung für den Schulbereich erleichtert im neuen Erasmus+ Programm den Zugang zu europäischem Austausch.

Hat eine Einrichtung die Akkreditierung erlangt, die wie eine Mitgliedschaft bei Erasmus+ zu sehen ist, kann sie im weiteren Verlauf des Programms jährlich in einem vereinfachten Verfahren Mittel für europäische Begegnungen – auch von Schülergruppen – beantragen.

Die diesjährige Antragsfrist für die Akkreditierung ist abgelaufen. Für die nachfolgenden Jahre werden entsprechende Aufrufe veröffentlicht.

Aufruf 2020 der EU-Kommission zur Akkreditierung [pdf, 878 KB]

Anhang zum Aufruf der EU-Kommission "Quality Standards" [pdf, 564 KB]

Vorschulische Einrichtungen und allgemeinbildende Schulen können sich beim PAD akkreditieren lassen.

Berufliche Schulen (sämtliche Bildungsgänge) können sich ausschließlich für den Bereich „Berufsbildung“ akkreditieren lassen und stellen ihren Antrag über die Nationale Agentur beim BIBB. Die Zuordnung folgt dem „Definitionenkatalog für Schulstatistik“ der KMK (Übersicht Anlage 1).

Informationsmaterialien (Präsentationen, FAQ-Listen) zur Akkreditierung finden Sie in unserem Dokumentencenter.

Akkreditierung ab Sommer 2021 online beantragen

  • Akkreditierungen sind voraussichtlich wieder ab Sommer 2021 möglich.

  • Für den Zugang zu den Webforms ist ein EU-Login nötig. Eingeloggt gehen Sie oben links auf „Möglichkeiten“ und dann auf „Schulische Bildung“. Bitte reichen Sie Ihren Antrag möglichst auf Deutsch ein. Zur Ansicht finden Sie eine pdf- und Word-Datei des Antragsformulars im Dokumentencenter.

Aufzeichnung der Online-Seminare

Wir haben die bisher durchgeführten Online-Seminare aufgezeichnet. Sie können die Videos hier ansehen und sich auch auf diesem Wege informieren.

Aufzeichnungen online ansehen

Informationen zur Akkreditierung für Erasmus+ Schulbildung

Um was es geht

Erasmus+ Schulbildung ab 2021 setzt das erfolgreiche Erasmus+ Programm fort. Neu ist die Einführung der Akkreditierung auch im Schulbereich, mit der der Zugang zum Programm erleichtert wird und die Einrichtungen mehr Planungssicherheit erhalten. Im Zentrum der Akkreditierung steht ein Erasmusplan, in dem die interessierten Einrichtungen ihre Entwicklungsziele in Bezug auf die Ziele des Erasmus+ Programms formulieren. Ein weiterer wichtiger Teil ist die Selbstverpflichtung der Einrichtungen, die Qualitätsstandards des Erasmus+ Programms [769 KB, pdf] einzuhalten.  Erasmus+ schafft mit der Akkreditierung eine langfristige Perspektive für Einrichtungen, unterstützt die institutionelle Entwicklung und ist flexibel handhabbar. Die Akkreditierung ist zentraler Teil der Leitaktion 1 im neuen Programm ab 2021.

Wichtige Ziele des neuen Erasmus+ Programms ab 2021:

  • Inklusion und Teilhabe
  • Digitales Lernen
  • Ökologische Nachhaltigkeit (Green Erasmus)
  • Internationalisierung
  • Qualitätssteigerung im Bereich Schulbildung

Neu: Die Mobilität von Schülerinnen und Schülern sowie Schülergruppen wird nun in Leitaktion 1 gefördert und ersetzt Erasmus+ Schulpartnerschaften.

Neu: Berufliche Schulen (sämtliche Bildungsgänge) können in der Leitaktion 1 keine Mittel beim PAD beantragen. Die Akkreditierung läuft für sie ausschließlich über NA-BIBB.

Neu: Einrichtungen zur Schulbildung können sich im Bereich Leitaktion 1 akkreditieren lassen und nach der Akkreditierung von einem vereinfachten Verfahren zur Mittelbeantragung profitieren..

Wie können Einrichtungen der Schulbildung an Erasmus+ ab 2021 teilnehmen?

a)    Beantragen Sie über Leitaktion 1 ein „Short-Mobility-Project“. Auf diese Weise können Sie zweimal in fünf Jahren kleine Projekte mit kurzer Laufzeit (voraussichtlich 6 bis 12 Monate) und je Projekt maximal 30 Mobilitäten durchführen. Der Call für die Beantragung wird voraussichtlich im Herbst veröffentlicht. Einrichtungen, die akkreditiert sind, können keine Short-Mobility-Projects beantragen.

Oder

b)    Beantragen Sie eine Erasmus+ Akkreditierung als einzelne Einrichtung oder als Konsortialführer. Damit erhalten Sie eine Eintrittskarte in Erasmus+ für die gesamte Programmlaufzeit. Beschreiben Sie dafür die langfristige Strategie Ihrer Institution. und profitieren Sie in der Folge von einem vereinfachten Verfahren zur Beantragung von Mitteln.

Oder

c)    beteiligen Sie sich als Partner an einem Konsortium.

Was ist ein Erasmusplan?

Um ihre Einrichtung zu akkreditieren, müssen Sie im Antragsformular den sogenannten Erasmusplan darlegen. Dieser Erasmusplan besteht aus vier Teilen:

1.    Ihren Arbeitsschwerpunkten und Zielen
2.    Ihren geplanten Aktivitäten
3.    Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Erasmus Qualitätsstandards
4.    Ihr Management

Das Kapitel Management umfasst unter anderem die Frage, was die Einrichtung tun wird, um ihren Beitrag zur Umsetzung der grundlegenden Erasmus Prinzipien (Inklusion, ökologische Nachhaltigkeit, digitale Bildung, aktive Teilnahme im Netzwerk der Erasmus Einrichtungen) zu leisten.
Planen Sie kohärent und für Ihre Organisation und Ihre Erfahrung angemessen.

  • Definieren Sie konkrete Ziele.
  • Beziehen Sie sich auf die Bedürfnisse und Herausforderungen Ihrer Organisation.
  • Arbeiten Sie mit mehreren Kolleg(-inn)en verschiedener Ebenen an Ihrem Erasmusplan.
  • Planen Sie Schritt für Schritt.

Wer kann sich akkreditieren lassen?

Die Akkreditierung gibt es für die Sektoren Schule, Berufsbildung und Erwachsenbildung. Jeder Sektor benötigt eine eigene Akkreditierung.

Einrichtungen im Bereich Schulbildung können sich durch den PAD beraten lassen und den Antrag auf Akkreditierung im Schulbereich stellen. Berufliche Schulen (sämtliche Bildungsgänge) können sich ausschließlich für den Bereich „Berufsbildung“ akkreditieren lassen und stellen ihren Antrag über die Nationale Agentur beim BIBB. Die Zuordnung folgt dem „Definitionenkatalog für Schulstatistik“ der KMK (Übersicht Anlage 1).

Wer kann einen Antrag auf Akkreditierung für Erasmus+ Schulbildung stellen?

Es dürfen nur Institutionen einen Antrag stellen, natürliche Personen sind nicht zugelassen. Institutionen müssen mindestens eine zweijährige Erfahrung im Bereich Schulbildung nachweisen, Erasmus+ Erfahrung ist keine Voraussetzung!

Antragsberechtigt als Einzeleinrichtungen sind

  • vorschulische Einrichtungen und
  • öffentliche allgemeinbildende Schulen, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staatlich geförderte allgemeinbildende Schulen (Definition nach Schulgesetzen der Länder).

Antragsberechtigt als Konsortialführer sind

  • Vorschulische Einrichtungen, öffentliche allgemeinbildende Schulen, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staatlich geförderte allgemeinbildende Schulen. Sofern eine vorschulische Einrichtung oder allgemeinbildende Schule für mehrere entsprechende Einrichtungen eine Akkreditierung als Konsortialführer beantragt, müssen alle Einrichtungen des Konsortiums aus demselben Bundesland stammen.
  • Alle Träger von vorschulischen und allgemeinbildenden schulischen Einrichtungen, die innerhalb der Leitaktion 1 als Einzeleinrichtungen für eine Akkreditierung antragsberechtigt sind, auch länderübergreifend.
  • Alle Behörden der Schulaufsicht für ihren Zuständigkeitsbereich in Hinblick auf öffentliche, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staatlich geförderte allgemeinbildende Schulen sowie die von den Ländern namentlich benannten nachgeordneten Einrichtungen [pdf, 26 KB].
  • Die für die Lehreraus- und -fortbildung – in den jeweiligen Landesbezeichnungen – zuständigen Studienseminare und Landesinstitute für ihren Zuständigkeitsbereich in Hinblick auf allgemeinbildende Schulen. 

Antragsberechtigt sind die bilateralen Jugendwerke – ausschließlich in Hinblick auf schulische Austauschmaßnahmen und länderübergreifend –, sofern sie Mobilitäten von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften im Rahmen bilateraler Abkommen mit den Europäischen Mitgliedstaaten und weiteren am Programm Erasmus+ im Schulbereich teilnehmenden Staaten durchführen.

Um was geht es bei der Akkreditierung von Mobilitätskonsortien?

Wann ist ein Mobilitätskonsortium sinnvoll?

  • Unterstützung von Erasmus+ Newcomern und Institutionen mit geringeren Kapazitäten
  • Kooperation und Austausch von Institutionen mit ähnlichen Bedürfnissen und Herausforderungen
  • Start oder Unterstützung einer lokalen/regionalen Bildungsinitiative
  • Bereitstellen von Fachexpertise für die Konsortiumsmitglieder

Was ist bei Mobilitätskonsortien zu beachten?

  • Sie verbinden mehrere Institutionen der Schulbildung (aus einem Programmstaat).
  • Die Leitung des Konsortiums akkreditiert sich.
  • Die Zusammensetzung der Partner kann sich in der Laufzeit des Programms ändern.

Wie ist der Zeitplan für die Akkreditierung?

  • 28. Mai 2020: Aufruf zur Akkreditierung
  • 29. Oktober 2020: Einreichung des Antrags auf Akkreditierung
  • Februar 2021: Bekanntgabe der Entscheidung
  • Genehmigung
  • Bei Nicht-Genehmigung: Beantragung der Akkreditierung im nächsten Aufruf, voraussichtlich wieder zum Herbst nächsten Jahres; bis dahin: Antrag für ein Short-Mobility-Project möglich
  • Voraussichtlich März 2021: Einreichung „Budget-Request“
  • Ab voraussichtlich Juni 2021: Durchführung der Aktivitäten
  • Laufend: Begleitendes Monitoring durch die Nationale Agentur beim PAD
  • Bei Bedarf: Update des Erasmusplans möglich

Ihre Akkreditierung ist flexibel und passt sich den Bedürfnissen Ihrer Institution an.

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