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Erasmus+

Leitaktion 1: Mobilitätsprojekte für Schulpersonal – Europäische Fortbildungen

Bewegen Sie Ihre  Schule!

Stellen Sie einen Antrag unter Leitaktion 1, um die Kompetenzen Ihrer Lehrkräfte und Ihrer pädagogischen Fachkräfte in vielerlei Hinsicht zu stärken. Gefördert werden Fortbildungskurse in Europa sowie Job-Shadowings und Unterrichtstätigkeiten bei Partnereinrichtungen. Mit nur einem Antrag können Sie eine ganze Reihe verschiedener Fortbildungsmaßnahmen fördern lassen. 97 % der bisher an Projekten beteiligten Lehrkräfte sind einer Studie zufolge sehr zufrieden. Fast ausnahmslos wird von einem Motivationsschub und anschließendem besserem Unterricht berichtet. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Einrichtung (Schule oder vorschulische Einrichtung) über das Personal weiterzuentwickeln und europäischer zu gestalten.

Neuerung 2018:

Gemeinsame Fortbildungsprojekte mehrerer Einrichtungen können jetzt auch Schulen und Studienseminare sowie die für die Lehrerfort- und -weiterbildung zuständigen Landesinstitute beantragen. Solche Konsortialprojekte waren bisher nur für Behörden der Schulaufsicht, Träger von schulischen und vorschulischen Einrichtungen sowie von den Ländern konkret genannten nachgeordneten Einrichtungen möglich. Nutzen Sie diese Chancen! Der PAD berät Sie gerne.

Ziele der Leitaktion 1 :

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität durch Unterstützung der beruflichen Entwicklung von Lehrkräften und Fachpersonal;
  • Entwicklung der Schule oder vorschulischen Einrichtung durch Verbesserung der Grundkompetenzen, Querschnittskompetenzen und Einstellungen von Lehrkräften, zum Beispiel Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kenntnisse, digitale Kompetenzen und Unternehmergeist.

Basisinformation zu Leitaktion 1

Was ist ein Erasmus+ Mobilitätsprojekt ?

Wenn Ihre Schulleitung an einer Konferenz zur Flüchtlingsproblematik an Schulen in Rom teilnehmen möchte, eine Schulsozialarbeiterin zum Thema Inklusion in Skandinavien an einer Partnerschule hospitieren soll oder eine Englischlehrkraft in einem Fortbildungskurs in Großbritannien ihre Fremdsprachen- und Methodenkenntnisse auffrischen und ausbauen soll, wäre das ein Ansatz für ein sogenanntes Mobilitätsprojekt der Leitaktion 1 zum Thema Integration und Motivation.

Der Begriff Mobilitätsprojekt steht für

  • die Entwicklung der Schule oder vorschulischen Einrichtung, wobei stets etwas in  Bewegung gerät
  • die einzelnen Fortbildungen, zu denen die Teilnehmer/-innen ins europäische Ausland reisen
  • ein Paket aus verschiedenartigen einzelnen Fortbildungsmaßnahmen, deren Effekte im Zusammenhang gebündelt wirksam werden
  • Planung und Durchführung von Aktivitäten mit Blick auf eine klare Zielsetzung
  • Management durch ein engagiertes Team

 

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsteller ist immer eine Organisation, Einzelpersonen können keine Förderanträge stellen. Für den Schulbereich sind dies:

Vorschulische Einrichtungen, öffentliche Schulen, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staatlich geförderte Schulen

  • Wichtig: Ein Antrag kann von einer Einrichtung nur für eigenes Personal und pädagogisches   Fachpersonal gestellt werden. Die Leitung der Einrichtung muss den Antrag unterzeichnen.  Der Antragsteller ist zugleich die entsendende Einrichtung.


Konsortien

  • In einem Antrag eines Konsortiums werden Maßnahmen von verschiedenen Einrichtungen gebündelt. Ein Konsortium besteht aus einem Koordinator (= Antragsteller) und mindestens zwei antragsberechtigten Einrichtungen. Ein Konsortium dürfen koordinieren:
    • Alle Behörden der Schulaufsicht, die zuständig sind für öffentliche, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staatlich geförderte Schulen, die für die Lehrerfort- und-weiterbildung zuständigen Landesinstitute  sowie die von den Ländern namentlich benannten nachgeordneten Einrichtungen [pdf, 295 KB]
    • Alle Träger von im Rahmen der Leitaktion 1 im Bereich Schulbildung antragsberechtigten schulischen und vorschulischen Einrichtungen
    • Studienseminare sowie öffentliche, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staatlich geförderte Schulen. Im Falle der Beantragung durch eine Schule müssen die beantragende und die im Konsortium beteiligten Schulen aus demselben Bundesland stammen.

 Das Antragsformular sowie weitere wichtige Informationen finden Sie im Bereich Antragstellung.

Wann kann ein Antrag gestellt werden?

Anträge können ab Veröffentlichung des Formulars bis zum Antragstermin eingereicht werden.

Nächster Antragstermin: Donnerstag, 1. Februar 2018, 12:00 MEZ.

Beginnen können Projekte ab 1.6.2018.

Welche Arten von Fortbildung werden gefördert?

Innerhalb eines Projektes können die folgenden Bausteine für mehrere Personen mit einer Dauer zwischen 2 und 60 Tagen kombiniert werden:

  • Job Shadowing oder Hospitation bei einer anderen Schule bzw. vorschulischen Einrichtung oder an einer für die Schulbildung relevanten Einrichtung
  • Fortbildung von Lehrkräften oder pädagogischem Personal durch Teilnahme an einem strukturierten Kurs oder an einer europäischen Konferenz (keine Teilnahme an Messen)
  • Unterrichtstätigkeit: Entsenden einer Lehrkraft an eine Schule oder vorschulische Einrichtung, um dort zu unterrichten

Die Maßnahmen können in den folgenden Programmstaaten stattfinden (außer Deutschland): die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (Island, Norwegen, Liechtenstein), die Türkei sowie die Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Wie läuft ein Projekt an Ihrer Einrichtung ab?

  • In einem ersten Schritt sollte sich an der Schule / vorschulischen Einrichtung (im weiteren Text nur Schule genannt) eine Projektgruppe bilden aus mehreren Lehrkräften, die das Projekt gemeinsam planen. Die strategische Ausrichtung der Projekte erfordert ein klares Engagement auch auf Leitungsebene der antragstellenden Einrichtungen.
  • Die Schule ermittelt dann einen oder mehrere Themenbereiche, in denen sie sich durch eine Fortbildung ihrer Lehrkräfte und ihres pädagogischen Fachpersonals weiterentwickeln möchte. Idealerweise ergibt sich der Fortbildungsbedarf bereits aus den Zielsetzungen des Schulprogramms oder aus einer internen oder externen Evaluation. Es sollten nicht zu viele Themen parallel bearbeitet werden, damit Ihre Kapazitäten auch ausreichen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Wenn sehr viele Bereiche zur Optimierung identifiziert werden, raten wir eher zu Folgeanträgen.
  • Im nächsten Schritt werden für den Projektantrag Maßnahmen (Kurse, Hospitationen, Eigenes Unterrichten) und geeignete Partner / Partnerschulen identifiziert, die dem Bedarf entsprechen. Alle geförderten Maßnahmen müssen in einem Programmstaat, aber außerhalb Deutschlands stattfinden.
  • Nach Bewilligung der Fördergelder führen Sie die geplanten Maßnahmen im Zeitraum von 12 bis 24 Monaten durch. Bei Änderungen Ihrer Planungen beachten Sie unsere Öffnet internen Link im aktuellen FensterHinweise.
  • Die Teilnahme an einer Fortbildung soll nicht nur der teilnehmenden Person nützen. Vielmehr sollen nach der Durchführung der einzelnen Mobiliäten die neuen Erkenntnisse innerhalb der Schule verbreitet werden, damit die Einrichtung als Ganzes davon profitiert und sich innerhalb der gesteckten Ziele nachhaltig weiterentwickeln kann.

Welche Fördergelder bietet das Programm?

Im Rahmen des Programms werden Zuschüsse als Pauschalen ausgezahlt für:

  • Fahrtkosten (Pauschale nach Entfernung)
  • Aufenthaltskosten (Pauschale nach Tagen und Zielland), siehe Startet einen DateidownloadÜbersicht
  • Kursgebühren
  • Organisatorische Unterstützung (350 Euro pro Maßnahme)

Ein ggf. darüber hinausgehender erforderlicher Zuschuss bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einer körperlichen Beeinträchtigung (zum Beispiel für eine Begleitperson) wird auf der Basis von realen Kosten bezuschusst.

Es handelt sich bei der Förderung um einen Zuschuss. Dieser ist aber so bemessen, dass er in der Regel die entstehenden Kosten deckt.

Der gesamte Zuschuss eines Mobilitätsprojekts wird an die Einrichtung gezahlt. Diese trifft mit den "mobilen" Lehrkräften dann Vereinbarungen zur Finanzierung der jeweiligen Maßnahmen.

Neu ab 2017: Die Kursgebühr wird nur noch mit maximal 700 Euro pro Person über die gesamte Laufzeit des Mobilitätsprojektes gefördert (nicht mehr wie bisher mit max. 700 Euro pro Person pro Kurs).

Welche Aufgaben gehören zur Verwaltung des geförderten Projektes?

Die Beantragung und Durchführung eines Mobilitätsprojekts umfasst folgende administrative Aufgaben:

  • Bei erfolgreicher Antragstellung: Prüfung, Unterzeichnung und Rücksendung der Vertragsunterlagen. In der Folge erhalten Sie eine erste Rate, die in der Regel 80 % des Gesamtzuschusses beträgt.
  • Auswahl der Personen innerhalb der Einrichtung, die an einer Maßnahme teilnehmen
  • Abschluss von Vereinbarungen zwischen Ihrer Einrichtung und diesen Personen über die jeweiligen Aufgaben und die Auszahlung des Zuschusses
  •  Auf Grundlage des Projektabschlussberichts erhalten Sie die Abschlussrate von maximal 20 % des Gesamtzuschusses (bei einer ersten Rate von 80 %).

Leitaktion 1 in der Praxis

Hospitationen und Fortbildungen an europäischen Partnerschulen mit Erasmus+ gaben dem Ganztag an einem Berliner Gymnasium neue Impulse.

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Success Stories

Lassen Sie sich von erfolgreichen Fortbildungsprojekten (Leitaktion 1) inspirieren. Der PAD hat eine Auswahl dokumentiert.

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