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Leitaktion 2: Konsortialpartnerschaften

ACHTUNG: Die folgenden Informationen gelten für Konsortialpartnerschaften. Schulpartnerschaften informieren sich bitte hier.

Konsortialpartnerschaften (Strategische Partnerschaften im Konsortialprinzip) umfassen neben Schulen weitere Bildungseinrichtungen, wie z.B. Hochschulen, Kindergärten oder Schulbehörden. Dadurch können sich Bildungseinrichtungen stärker vernetzen und bewährte Verfahren und Methoden austauschen. Auch die Entwicklung von innovativen, hochwertigen Produkten, wie z.B. einer Lern-App o.ä., ist möglich. An Konsortialpartnerschaften sind Einrichtungen aus mindestens drei Programmstaaten beteiligt. Eine Partnerschaft im Konsortialprinzip kann sowohl sektoral – d.h. innerhalb des Sektors Schulbildung – als auch sektorübergreifend – d. h. zwei oder mehr Sektoren (z.B. Hochschule, Schule, Jugend) betreffend – angelegt werden.

Diese Partnerschaften folgen dem Konsortialprinzip, das heißt, dass die koordinierende Einrichtung einen Antrag für alle Partner bei ihrer Nationalen Agentur (NA) einreicht. Wird der Antrag bewilligt, schließt die NA die Finanzhilfevereinbarung nur mit der koordinierenden Einrichtung ab. Der Koordinator verwaltet das Budget für alle beteiligten Partnereinrichtungen. Es gibt zwei Projekttypen (s.u.).

Gute Praxis

Unsere Beispiele guter Praxis zur Schulentwicklung finden Sie mit einem Klick auf das Bild

Erfolgsgeschichten

Die EU-Kommission zeichnet gute Projekte als "Success-Story" aus - wir stellen sie vor.

Basisinformation zu Konsortialpartnerschaften

Projektziele

Für den Schulbereich fördert die Leitaktion 2 länderübergreifende Projekte, die im Kontext der EU-Strategie "Europa 2020" schulrelevante Ziele verfolgen, insbesondere:

  • Verbesserung der Qualität der Schulbildung und der frühkindlichen Bildung
  • Förderung von Schlüsselkompetenzen und Vermeidung von Schulversagen
  • Digitales Lehren und Lernen als Beitrag zur Qualitätsverbesserung auf systemischer Ebene
  • Entwicklung und Anwendung innovativer Ansätze auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene
  • Förderung von Chancengleichheit und (sozialer) Inklusion in den Schulsystemen, siehe dazu auch die  Pariser Erklärung der europäischen Bildungsministerinnen und -minister [pdf, 397 KB]

Projekttypen

Es gibt zwei Projekttypen:

  • Partnerschaft zum Austausch guter Praxis: Hier geht es um die Vernetzung, den Austausch und das Voneinander-Lernen der Partnereinrichtungen. Im Programmleitfaden werden Schulpartnerschaften als Sonderform der Strategischen Partnerschaften zum Austausch guter Praxis dargestellt, folgen jedoch speziellen Bedingungen.
  • Partnerschaft zur Unterstützung von Innovationen: Hier sollen innovative Konzepte und Materialien entwickelt werden (Intellectual Outputs/Geistige Leistungen), die von substanzieller Qualität sind und auf den Nutzen und die Verwendbarkeit von Dritten zielen (beispielsweise Lehrpläne, pädagogische Materialien, freie Lehr- und Lernmaterialien, IT-Tools, Analysen, Studien). Für die Erarbeitung der Intellectual Outputs sowie die Durchführung von Multiplikatorenveranstaltungen können zusätzliche Fördermittel beantragt werden.

Wie lange dauert eine Konsortialpartnerschaft?

Die Dauer einer strategischen Partnerschaft ist frei wählbar zwischen 12 und 36 Monaten. Der Beginn kann zwischen September und Dezember des Antragsjahres gewählt werden; der Antragstermin ist zumeist im Frühjahr.

Welche Staaten können beteiligt sein?

Teilnahmeberechtigt sind Einrichtungen aus den 33 Programmstaaten, welche die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien umfassen. Die Schweiz zählt nicht zu den Programmstaaten.

Des Weiteren können Einrichtungen aus Partnerstaaten - d. h. allen anderen Staaten weltweit - unter bestimmten Bedingungen an strategischen Partnerschaften teilnehmen, wenn sie einen substantiellen Mehrwert für die gesamte Partnerschaft erbringen. Die Beteiligung von Einrichtungen aus Partnerstaaten ist nicht in Schulpartnerschaften möglich.

Wo können Aktivitäten stattfinden?

Alle Aktivitäten müssen in den Staaten der beteiligten Partnereinrichtungen stattfinden. Zusätzlich können bei Projekten ab Antragsrunde 2016 Aktivitäten in Brüssel, Frankfurt, Luxemburg, Straßburg und Den Haag auch dann durchgeführt werden, wenn sich keine der am Projekt beteiligten Einrichtungen im zugehörigen Staat befindet, da es sich um Sitzorte einer Institution der EU handelt. Die Aktivitäten müssen im Projektzusammenhang sinnvoll sein.

Bei der Beteiligung von Einrichtungen aus Partnerstaaten sind auch Aktivitäten in diesen Staaten möglich. Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern sowie Langzeit-Aktivitäten von Personal oder Lehrkräften in oder aus Partnerstaaten werden jedoch nicht bezuschusst.

Projektskizzenberatung

Der PAD berät Einrichtungen zu Strategischen Partnerschaften nach dem Konsortialprinzip. Schicken Sie das ausgefüllte Formular bis 31. Januar an erasmusplus-schulbildung@kmk.org

Erasmus+-Präsentationen geben einen Überblick über das Programm.

Geförderte Projekte

Welche Erasmus+-Projekte wurden seit 2014 im Schulbereich gefördert?

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