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Erasmus+

Leitaktion 2: Erasmus+ Schulpartnerschaften

Im Fokus der Erasmus+ Schulpartnerschaften stehen Begegnungen von Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften. Die Projektarbeit sollte sich Themen wie demokratischer Bildung oder der Vermittlung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule widmen. In diesem Projekttyp werden außerdem Langzeitaufenthalte von Kindern und Jugendlichen an einer Partnerschule gefördert.

Bei Schulpartnerschaften stellt eine Schule einen Antrag für die gesamte Partnerschaft. Dieser beinhaltet alle Mobilitäten der eigenen wie die der Partnereinrichtungen. Nach einer Bewilligung wird dieses gemeinsam beantragte Budget auf die einzelnen Partner aufgeteilt und jede Schule schließt mit ihrer zuständigen Nationalen Agentur eine Finanzhilfevereinbarung für die eigene Einrichtung ab.

Deutsche Schulen können als koordinierende Schule einen Antrag in Deutschland stellen oder als Partnerschule an einem Projekt teilnehmen, das in einem anderen Programmstaat beantragt wird.

Basisinformationen zu Leitaktion 2: Schulpartnerschaften

Wann und wie kann ein Antrag gestellt werden?

Der nächste Antragstermin ist voraussichtlich der 21. März 2019. Frühester Projektbeginn bei Bewilligung wäre voraussichtlich der 1. September 2019. Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie hier.

Wer kann an einer Partnerschaft teilnehmen?

Gefördert werden Schulpartnerschaften mit zwei bis maximal sechs Partnerschulen aus den Programmländern. Das sind die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Was sind die Inhalte einer Schulpartnerschaft ?

Im Fokus der Erasmus+-Schulpartnerschaft stehen Begegnungen von Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften. Als Themen für die Projektarbeit sind zum Beispiel demokratische Bildung, die Förderung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule möglich. Gegenseitige Besuche und die gemeinsame Arbeit an einem Thema sollen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in andere europäische Kulturen und Mentalitäten eröffnen und neue Perspektiven ermöglichen. Sie knüpfen Freundschaften in ganz Europa.

In diesem Projekttyp ist außerdem ein Individueller Schüleraustausch an einer Partnerschule möglich. Ein Individueller Schüleraustausch kann zwei bis 12 Monate dauern. Zum Beispiel könnte eine deutsche Schule fünf Schüler/-innen ein Halbjahr zu ihrer italienischen oder französischen Partnerschule schicken und im nächsten Halbjahr Schüler/-innen von dort aufnehmen.

Wie lange läuft eine Partnerschaft?

Die Projektlaufzeit für Erasmus+-Schulpartnerschaften kann 12 bis 24 Monate betragen.
Ausnahme: Projekte mit Langzeitaufenhalten für Schüler/-innen dürfen bis zu drei Jahre dauern.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die maximale Höhe des Zuschusses hängt von der Anzahl der Partnerschulen und der Projektdauer ab und beträgt 16.500 Euro pro Schule pro Jahr. Ein Schulpartnerschaftsprojekt mit der Maximalzahl von 6 Partnern kann also maximal 99.000 Euro pro Jahr erhalten. Der Gesamtzuschuss kann unter den Partnerschulen beliebig aufgeteilt werden. Mittel zur Unterstützung von Teilnehmern mit besonderen Bedürfnissen sowie zur Deckung von durch hohe Reisekosten verursachten außergewöhnlichen Kosten werden auf dieses festgeschriebene Maximum nicht angerechnet.

Beispiel: Eine Schulpartnerschaft mit zwei Schulen, die ein Jahr dauern soll, kann ein maximales Budget von 33.000 Euro beantragen. Die Schulen müssen diesen Betrag nicht hälftig aufteilen, sondern die eine Schule kann z.B. 18.000 Euro bekommen und die andere Schule 15.000 Euro. Ebenso ist es mit dem Projektzeitraum: Wenn ein Projekt zwei Jahre dauert, müssen am Ende des ersten Jahres nicht 50 % des Gesamtzuschusses verausgabt sein, sondern die Ausgaben können beliebig auf den Projektzeitraum verteilt werden.

Welche Aufgaben gehören zur Verwaltung des geförderten Projektes?

Die Beantragung und Durchführung einer Schulpartnerschaft umfasst folgende administrative Aufgaben:

  • Bei erstmaliger Antragstellung: Registrierung der Einrichtung im Teilnehmerportal der Europäischen Kommission (URF) (alle Partnerschulen müssen sich selbst registrieren)
  • Antragstellung über ein Onlineformular
  • Bei erfolgreicher Antragstellung: Prüfung, Unterzeichnung und Rücksendung der Vertragsunterlagen. In der Folge erhalten Sie eine erste Vorauszahlung.
  • Einreichung eines bzw. zweier Zwischenberichte je nach Projektdauer.
  • Budgetverwaltung und Dokumentation der durchgeführten Aktivitäten sowie Berichterstattung im Mobility Tool (Onlineportal der Europäischen Kommission)
  • Einstellung von Projektergebnissen auf der Projektergebnisplattform (nur durch die koordinierende Schule) und  Einreichung eines Abschlussberichtes.
  •  Auf Grundlage des Abschlussberichtes erhalten Sie eine Schlusszahlung.

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