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Erasmus+

Sechs Jugendliche vor Schultafel
Erasmus+-Schulpartnerschaften ermöglichen Begegnungen in Europa

Leitaktion 2: Erasmus+ Schulpartnerschaften

Ab der Antragsrunde 2018 bietet das Erasmus+ Programm einen neuen, auf Schulen zugeschnittenen Projekttyp unter der Leitaktion 2 (Strategische Partnerschaften): die Erasmus+ Schulpartnerschaften.

Im Fokus der Erasmus+ Schulpartnerschaften stehen Begegnungen von Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften. Die Projektarbeit sollte sich Themen wie demokratischer Bildung oder der Vermittlung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule widmen. In diesem Projekttyp werden außerdem Langzeitaufenthalte von Kindern und Jugendlichen an einer Partnerschule gefördert.

Sollten Sie an einer laufenden Schulpartnerschaft mit Projektbeginn 2014 bis 2017 beteiligt sein, finden Sie  Informationen zu Opens internal link in current windowDurchführung und Opens internal link in current windowBerichterstattung.

Basisinformationen zu Leitaktion 2: Schulpartnerschaften

Wann kann ein Antrag gestellt werden?

Nächste Antragstermin ist voraussichtlich der 21. März 2018. Frühester Projektbeginn bei Bewilligung wäre der 1. September 2018.

Wer kann an einer Partnerschaft teilnehmen?

Gefördert werden Schulpartnerschaften mit zwei bis maximal sechs Partnerschulen aus den Programmländern. Das sind die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Was sind die Inhalte einer Schulpartnerschaft ?

Im Fokus der Erasmus+-Schulpartnerschaft stehen Begegnungen von Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften. Als Themen für die Projektarbeit sind zum Beispiel demokratische Bildung, die Förderung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule möglich. Gegenseitige Besuche und die gemeinsame Arbeit an einem Thema sollen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern einen authentischen Blick über den Tellerrand eröffnen. Sie knüpfen Freundschaften in ganz Europa.

In diesem Projekttyp sind außerdem Langzeitaufenthalte von Schülerinnen und Schülern an einer Partnerschule möglich. Als Langzeitaufenthalt gilt ein Aufenthalt ab zwei Monaten. Zum Beispiel könnte eine deutsche Schule fünf Schüler/-innen ein Halbjahr zu ihrer italienischen oder französischen Partnerschule schicken und im nächsten Halbjahr Schüler/-innen von dort aufnehmen.

Wie lange läuft eine Partnerschaft?

Die Projektlaufzeit für Erasmus+-Schulpartnerschaften kann 12 bis 24 Monate betragen. Die Ausnahme: Projekte mit Langzeitaufenhalten für Schüler/-innen dürfen bis zu drei Jahre dauern.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Ein Schulpartnerschaftsprojekt kann voraussichtlich maximal 99.000 Euro pro Jahr erhalten.

Welche Aufgaben gehören zur Verwaltung des geförderten Projektes?

Die Beantragung und Durchführung einer strategischen Partnerschaft umfasst folgende administrative Aufgaben:

  • Bei erstmaliger Antragstellung: Registrierung aller beteiligten Einrichtungen im Teilnehmerportal der Europäischen Kommission (URF)
  • Opens internal link in current windowAntragstellung über ein Onlineformular
  • Bei erfolgreicher Antragstellung: Prüfung, Unterzeichnung und Rücksendung der Vertragsunterlagen. In der Folge erhalten Sie eine erste Vorauszahlung.
  • Einreichung eines bzw. zweier Zwischenberichte je nach Projektdauer.
  • Budgetverwaltung und Dokumentation der durchgeführten Aktivitäten sowie Berichterstattung im Mobility Tool (Onlineportal der Europäischen Kommission)
  • Einstellung von Projektergebnissen auf der Projektergebnisplattform und Einreichung des Abschlussberichtes.
  •  Auf Grundlage des Abschlussberichtes erhalten Sie eine Schlusszahlung.

Antrag stellen

Stellen Sie jetzt einen Antrag auf eine Erasmus+-Schulpartnerschaft 2018.

Beispiele ansehen

Lassen Sie sich von anderen Schulpartnerschaften inspirieren.

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