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Erasmus+

Leitaktion 2: Erasmus+ Schulpartnerschaften

Ab der Antragsrunde 2018 bietet das Erasmus+ Programm einen neuen, auf Schulen zugeschnittenen Projekttyp unter der Leitaktion 2 (Strategische Partnerschaften): die Erasmus+ Schulpartnerschaften.

Im Fokus der Erasmus+ Schulpartnerschaften stehen Begegnungen von Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften. Die Projektarbeit sollte sich Themen wie demokratischer Bildung oder der Vermittlung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule widmen. In diesem Projekttyp werden außerdem Langzeitaufenthalte von Kindern und Jugendlichen an einer Partnerschule gefördert.

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Hier geht es zur Online-Antragstellung für Erasmus+-Schulpartnerschaften 2018.

Beispiele ansehen

Lassen Sie sich von erfolgreichen Schulpartnerschaften inspirieren.

Basisinformationen zu Leitaktion 2: Schulpartnerschaften

Wann und wie kann ein Antrag gestellt werden?

Nächster Antragstermin ist Mittwoch, 21. März 2018, 12 Uhr mittags. Frühester Projektbeginn bei Bewilligung wäre der 1. September 2018. Weitere Informationen zur Antragstellung Öffnet internen Link im aktuellen Fensterfinden Sie hier.

Wer kann an einer Partnerschaft teilnehmen?

Gefördert werden Schulpartnerschaften mit zwei bis maximal sechs Partnerschulen aus den Programmländern. Das sind die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Was sind die Inhalte einer Schulpartnerschaft ?

Im Fokus der Erasmus+-Schulpartnerschaft stehen Begegnungen von Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften. Als Themen für die Projektarbeit sind zum Beispiel demokratische Bildung, die Förderung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule möglich. Gegenseitige Besuche und die gemeinsame Arbeit an einem Thema sollen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in andere europäische Kulturen und Mentalitäten eröffnen und neue Perspektiven ermöglichen. Sie knüpfen Freundschaften in ganz Europa.

In diesem Projekttyp sind außerdem Langzeitaufenthalte von Schülerinnen und Schülern an einer Partnerschule möglich. Als Langzeitaufenthalt gilt ein Aufenthalt ab zwei Monaten. Zum Beispiel könnte eine deutsche Schule fünf Schüler/-innen ein Halbjahr zu ihrer italienischen oder französischen Partnerschule schicken und im nächsten Halbjahr Schüler/-innen von dort aufnehmen.

Wie lange läuft eine Partnerschaft?

Die Projektlaufzeit für Erasmus+-Schulpartnerschaften kann 12 bis 24 Monate betragen.
Ausnahme: Projekte mit Langzeitaufenhalten für Schüler/-innen dürfen bis zu drei Jahre dauern.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Der Zuschuss kann pro Schule und Projektjahr 16.500 € betragen, d.h. ein Schulpartnerschaftsprojekt mit der Maximalzahl von sechs Partnern kann maximal 99.000 Euro pro Jahr erhalten. Zuschüsse für die Beteiligung von Personen mit Behinderung können zusätzlich gewährt werden.

Welche Aufgaben gehören zur Verwaltung des geförderten Projektes?

Die Beantragung und Durchführung einer Schulpartnerschaft umfasst folgende administrative Aufgaben:

  • Bei erstmaliger Antragstellung: Registrierung der Einrichtung im Teilnehmerportal der Europäischen Kommission (URF) (alle Partnerschulen müssen sich selbst registrieren)
  • Antragstellung über ein Onlineformular
  • Bei erfolgreicher Antragstellung: Prüfung, Unterzeichnung und Rücksendung der Vertragsunterlagen. In der Folge erhalten Sie eine erste Vorauszahlung.
  • Einreichung eines bzw. zweier Zwischenberichte je nach Projektdauer.
  • Budgetverwaltung und Dokumentation der durchgeführten Aktivitäten sowie Berichterstattung im Mobility Tool (Onlineportal der Europäischen Kommission)
  • Einstellung von Projektergebnissen auf der Projektergebnisplattform (nur durch die koordinierende Schule) und  Einreichung eines Abschlussberichtes.
  •  Auf Grundlage des Abschlussberichtes erhalten Sie eine Schlusszahlung.

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