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Erasmus+

Antragstellung für Projekte in Leitaktion 2

Erasmus+ Schulpartnerschaften

Die EU-Kommission gibt jedes Jahr einen neuen Programmleitfaden zu Erasmus+ heraus. Eine Kurzfassung des Leitfadens finden Sie unten unter Grundlagen. Mehr Informationen zu den aktuellen Förderbedingungen finden Sie unter Leitaktion 2|Schulpartnerschaften.

Die nächste Antragsfrist ist Donnerstag, 21. März 2019, 12:00 Uhr Brüsseler Zeit. Anträge können ab Freischaltung des Online-Formulars bis zur Antragsfrist von antragsberechtigten Einrichtungen eingereicht werden. Weitere Informationen zum zeitlichen Ablauf.

Projektskizzenberatung

Der PAD berät Schulen, die eine Idee für ein Erasmus+ Projekt haben. Schicken Sie uns bis 15. Februar 2019 Ihr ausgefülltes Projektskizzenformular [docx, 132 KB]

Registrierung von Einrichtungen im Teilnehmerportal URF

Jede Einrichtung, die Zuschüsse erhalten soll, d. h. sowohl koordinierende Einrichtungen als auch Partnereinrichtungen, benötigt einen Programmteilnehmer-Identifikations-Code (PIC). Der PIC ist ein elektronischer, im Internet hinterlegter Schlüssel zu den Stammdaten Ihrer Einrichtung wie Name, Adresse und Kontoverbindung. Er besteht aus neun Ziffern und wird im Teilnehmerportal URF (Unique Registration Facility) erzeugt, wenn Sie Ihre Einrichtung dort registrieren.

Hat Ihre Einrichtung bereits einen PIC?

  • Ja: Bitte prüfen Sie die Aktualität der im Teilnehmerportal URF gespeicherten Daten Ihrer Einrichtung, vor allem die Angaben zum Förderkonto.
  • Nein: Nehmen Sie die Registrierung als Erstes vor. Hilfestellungen und den Link zum Teilnehmerportal URF finden Sie hier.
    Nach erfolgreicher Registrierung erhält Ihre Einrichtung einen neunstelligen Programmteilnehmer-Identifikations-Code (PIC), der im Antragsformular eingegeben wird.

Liegen Ihnen die PICs Ihrer Partnereinrichtungen vor?

  • Ja: Wenn alle benötigten PICs vorhanden sind, können Sie mit der eigentlichen Antragstellung beginnen.
  • Nein: Erfragen Sie die PICs bei Ihren Partnereinrichtungen.

Unterstützung bei Planung und Antragstellung

Hier finden Sie Informationen, die für die Planung und erfolgreiche Antragstellung von Schulpartnerschaften von Nutzen sind:

Unterschiede in der Antragstellung für Partnerschulen und koordinierende Schulen

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die verschiedenen Aufgaben, die bei der Antragstellung von Partner- und koordinierenden Schulen übernommen werden.

Koordinierende SchulePartnerschule   
Registrierung der Einrichtung im TeilnehmerportalRegistrierung der Einrichtung im Teilnehmerportal
Eingabe der PIC-Nummern aller beteiligten Schulen in das Online-AntragsformularÜbermittlung des PIC an die koordinierende Schule
Mitwirkung beim Verfassen des Antrags und Zusammenführung aller relevanten InformationenMitwirkung beim Verfassen des Antrags
Überprüfung des Antrags auf Stimmigkeit und Einreichung des Antrags
Übermittlung der PDF-Version des eingereichten Antrags an die Partner und die zuständige Stelle im BundeslandÜbermittlung der PDF-Version des eingereichten Antrags an die zuständige Stelle im Bundesland

 

Häufig gestellte Fragen zur Antragstellung

  • Gibt es eine Mindestaufenthaltsdauer für die Treffen?
    Ja, die Mindestaufenthaltsdauer für eine Lern-, Unterrichts- und Ausbildungsaktivität beträgt drei volle Aufenthaltstage.
  • Müssen alle Partner einen Antrag stellen?
    Nein, nur die koordinierende Schule. Bei Schulpartnerschaften stellt eine Schule einen Antrag für die gesamte Partnerschaft. Dieser beinhaltet alle Mobilitäten der eigenen wie die der Partnereinrichtungen. Nach einer Bewilligung wird dieses gemeinsam beantragte Budget auf die einzelnen Partner aufgeteilt und jede Schule schließt mit ihrer zuständigen Nationalen Agentur eine Finanzhilfevereinbarung für die eigene Einrichtung ab.
  • Wie ist die Budgetbegrenzung von 16.500 EUR pro Jahr und Schule zu verstehen?
    Orientieren sollte man sich am maximalen Zuschuss, der für alle beteiligten Einrichtungen, also für die koordinierende Einrichtung und Partnerschule(n) zur Verfügung steht. Bei 6 Schulen mit einer Laufzeit von 2 Jahren sind das bspw. 198.000 EUR (16.500 EUR x 6 Schulen x 2 Jahre). 16.500 EUR stellen also den rechnerischen Durchschnitt dar.
    Der Gesamtzuschuss kann bei Antragstellung unter den Partnerschulen beliebig aufgeteilt werden. Mittel zur Unterstützung von Teilnehmenden mit Behinderung sowie zur Deckung von durch hohe Reisekosten verursachten außergewöhnlichen Kosten werden auf dieses festgeschriebene Maximum nicht angerechnet. Die Mittel werden je nach Bedarf eingesetzt, d. h. wenn ein Projekt zwei Jahre dauert, müssen am Ende des ersten Jahres nicht 50 % des Gesamtzuschusses verausgabt sein, sondern die Ausgaben können auf den Projektzeitraum verteilt werden.
  • Können wir für Lehrertreffen, die früher als länderübergreifende Projekttreffen beantragt wurden, keine Mittel mehr beantragen?
    Zuschüsse für länderübergreifende Projekttreffen gibt es zwar nicht mehr, es gibt aber den Aktivitätstyp gemeinsame Kurzzeit-Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen (unter Lern-, Unterrichts- und Ausbildungsaktivitäten). Bitte beachten Sie, dass die Mindestaufenthaltsdauer für eine Lern-, Unterrichts- und Ausbildungsaktivität drei Aufenthaltstage beträgt. Die Informationen zu dieser Art Treffen im Antragsformular lauten: "Bitte beachten Sie, dass, wie im Programmleitfaden erläutert, Zweck dieses Aktivitätstyps das gemeinsame Lernen und der Austausch zwischen den Teilnehmenden ist. Ziel ist es nicht, das Projekt selbst zu besprechen und zu verwalten. Natürlich können die beteiligten Lehrkräfte Themen des Projektmanagements vor oder nach Gemeinsamen Kurzzeitfortbildungen diskutieren. Diese Gespräche dürfen jedoch nicht den Kern der Aktivität ausmachen, und sie zählen nicht, was die förderfähige Mindestdauer der Aktivität betrifft. Müssen sich Mitarbeiter/-innen der Projektpartner treffen, um ausschließlich Themen des Projektmanagements zu diskutieren, sollten Mittel aus dem Budgetposten Projektmanagement und -durchführung für die entstehenden Kosten verwendet werden."

Weitere Fragen und Antworten finden Sie im Chat-Protokoll zu unserem Webinar.

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