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Erasmus+

Antragstellung für Projekte in Leitaktion 2

Erasmus+ Schulpartnerschaften

Die EU-Kommission gibt jedes Jahr einen neuen Programmleitfaden zu Erasmus+ heraus. Eine Kurzfassung des Leitfadens finden Sie in der Box unter Grundlagen. Mehr Informationen zu den aktuellen Förderbedingungen finden Sie unter Leitaktion 2|Schulpartnerschaften.

Der nächste Antragstermin ist voraussichtlich am 21. März 2019. Anträge können ab Freischaltung des Online-Formulars bis zum Antragstermin von antragsberechtigten Einrichtungen eingereicht werden. Weitere Informationen zum zeitlichen Ablauf.

Antragsverfahren

Registrierung von Einrichtungen im Teilnehmerportal URF

Jede Einrichtung, die Zuschüsse erhalten soll, d. h. sowohl koordinierende Einrichtungen als auch Partnereinrichtungen, benötigt einen Programmteilnehmer-Identifikations-Code (PIC). Der PIC ist ein elektronischer, im Internet hinterlegter Schlüssel zu den Stammdaten Ihrer Einrichtung wie Name, Adresse und Kontoverbindung. Er besteht aus neun Ziffern und wird im Teilnehmerportal URF (Unique Registration Facility) erzeugt, wenn Sie Ihre Einrichtung dort registrieren.

Hat Ihre Einrichtung bereits einen PIC?

  • Ja: Bitte prüfen Sie die Aktualität der im Teilnehmerportal URF gespeicherten Daten Ihrer Einrichtung, vor allem die Angaben zum Förderkonto.
  • Nein: Nehmen Sie die Registrierung als Erstes vor. Hilfestellungen und den Link zum Teilnehmerportal URF finden Sie hier.
    Nach erfolgreicher Registrierung erhält Ihre Einrichtung einen neunstelligen Programmteilnehmer-Identifikations-Code (PIC), der im Antragsformular eingegeben wird.

Liegen Ihnen die PICs Ihrer Partnereinrichtungen vor?

  • Ja: Wenn alle benötigten PICs vorhanden sind, können Sie mit der eigentlichen Antragstellung beginnen.
  • Nein: Erfragen Sie die PICs bei Ihren Partnereinrichtungen.

Das Antragsformular

Die Antragsstellung für eine Erasmus+ Schulpartnerschaft erfolgt über ein Online-Formular, das für die Antragsrunde 2019 noch nicht freigeschaltet ist. Zur Orientierung stellen wir Ihnen hier die Fragen aus dem Online-Formular 2018 als Word-Dokument auf Deutsch [word, 44 KB] und auf Englisch [word, 44 KB] zur Verfügung. 2019 werden die Fragen voraussichtlich abweichen. Für den Antrag gilt stets die Fassung des Online-Formulars. Den Link zur Online-Antragstellung finden Sie hier, sobald das Antragsformular von der Europäischen Kommission veröffentlicht wird.

Unterstützung bei Planung und Antragstellung

Hier finden Sie Informationen, die für die Planung und erfolgreiche Antragstellung von Schulpartnerschaften von Nutzen sind:

Unterschiede in der Antragstellung für Partnerschulen und koordinierende Schulen

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die verschiedenen Aufgaben, die bei der Antragstellung von Partner- und koordinierenden Schulen übernommen werden.

Koordinierende SchulePartnerschule   
Registrierung der Einrichtung im TeilnehmerportalRegistrierung der Einrichtung im Teilnehmerportal
Eingabe der PIC-Nummern aller beteiligten Schulen in das Online-AntragsformularÜbermittlung des PIC an die koordinierende Schule
Mitwirkung beim Verfassen des Antrags und Zusammenführung aller relevanten InformationenMitwirkung beim Verfassen des Antrags
Überprüfung des Antrags auf Stimmigkeit und Einreichung des Antrags
Übermittlung der PDF-Version des eingereichten Antrags an die Partner und die zuständige Stelle im BundeslandÜbermittlung der PDF-Version des eingereichten Antrags an die zuständige Stelle im Bundesland

 

Eintragen von „Lern-, Unterrichts- und Ausbildungsaktivitäten“ im Online-Formular

Zum Anlegen einer Lern-, Unterrichts- und Ausbildungsaktivität (ein Treffen von Projektpartnern an einer Schule) im Online-Formular gehen Sie wie folgt vor:

  • Zunächst machen Sie Angaben zur geplanten Aktivität. Unter „Leitende Organisation“ wird die gastgebende Schule ausgewählt, unter „Beteiligte Einrichtungen“ die Schulen, die zur Leitenden Organisation reisen. Unter Dauer werden die reinen Aufenthaltstage angegeben. Alle weiteren Felder bitte entsprechend markieren bzw. ausfüllen.
  • Unter Flows werden Angaben zu Fahrt und Aufenthalt pro reisende Schule gemacht. Das heißt, wenn 2 Partnerschulen die gastgebende Schule besuchen sollen, müssen auch 2 Flows angelegt werden. Klicken Sie auf „Nähere Angaben“ rechts in der Zeile des anzulegenden Flows.
    • Unter Einrichtung/Staat wählen Sie die Schule aus, die zur gastgebenden Schule reisen soll, und machen Angaben zu den reisenden Teilnehmenden, z. B. 6 Schüler/-innen und 2 Lehrkräfte. Die Gesamtzahl wird automatisch errechnet. Sobald Sie über den Entfernungsrechner die entsprechende Distanz zwischen dem Standort der reisenden Schule und der gastgebenden Schule ermittelt haben, wählen Sie die entsprechende Entfernungskategorie aus. Die Gesamtzahl der Teilnehmenden wird automatisch eingetragen und der Zuschuss für die Fahrtkosten errechnet.
    • Unter Individueller Unterstützung können Zuschüsse für den Aufenthalt beantragt werden, und zwar sowohl für die Aufenthaltstage als auch für jeweils einen An- und Abreisetag, falls nötig. Die Anzahl der Teilnehmenden wird automatisch eingetragen, die Anzahl der Tage geben Sie ein. Der Gesamtzuschuss wird automatisch ermittelt.

Damit sind die Angaben für die erste Schule, die die gastgebende Schule besucht, vollständig. Um Eingaben für eine weitere Schule zu machen, die die gastgebende Schule besuchen soll, gehen Sie zurück zu „Angaben zu der Aktivität“.

Sie finden dazu auch ausführlichere Erläuterungen in den Leitlinien der Kommission
und einen Erklärfilm des PAD.

Häufig gestellte Fragen zur Antragstellung

  • Müssen alle Partner einen Antrag stellen?
    Nein, nur die koordinierende Schule. Bei Schulpartnerschaften stellt eine Schule einen Antrag für die gesamte Partnerschaft. Dieser beinhaltet alle Mobilitäten der eigenen wie die der Partnereinrichtungen. Nach einer Bewilligung wird dieses gemeinsam beantragte Budget auf die einzelnen Partner aufgeteilt und jede Schule schließt mit ihrer zuständigen Nationalen Agentur eine Finanzhilfevereinbarung für die eigene Einrichtung ab.
  • Wie ist die Budgetbegrenzung von 16.500 EUR pro Jahr und Schule zu verstehen?
    Es gibt zwar keine Begrenzung der Anzahl der Mobilitäten innerhalb eines Projektes mehr, es gibt jedoch eine Budgetobergrenze von 16.500 EUR pro Jahr und Schule. Orientieren sollte man sich am maximalen Zuschuss, der für alle beteiligten Einrichtungen, also für die koordinierende Einrichtung und Partnerschule(n) zur Verfügung steht. Bei 6 Schulen mit einer Laufzeit von 2 Jahren sind das bspw. 198.000 EUR (16.500 EUR x 6 Schulen x 2 Jahre). 16.500 EUR stellen also den rechnerischen Durchschnitt dar.
    Der Gesamtzuschuss kann unter den Partnerschulen beliebig aufgeteilt werden. Mittel zur Unterstützung von Teilnehmenden mit Behinderung sowie zur Deckung von durch hohe Reisekosten verursachten außergewöhnlichen Kosten werden auf dieses festgeschriebene Maximum nicht angerechnet. Die Mittel werden je nach Bedarf eingesetzt, d. h. wenn ein Projekt zwei Jahre dauert, müssen am Ende des ersten Jahres nicht 50 % des Gesamtzuschusses verausgabt sein, sondern die Ausgaben können auf den Projektzeitraum verteilt werden.
  • Können wir für Lehrertreffen, die früher als länderübergreifende Projekttreffen beantragt wurden, keine Mittel mehr beantragen?
    Zuschüsse für länderübergreifende Projekttreffen gibt es zwar nicht mehr, es gibt aber den Aktivitätstyp gemeinsame Kurzzeit-Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen (unter Lern-, Unterrichts- und Ausbildungsaktivitäten). Da i.d.R. Treffen der Lehrkräfte sowohl organisatorische Aspekte enthalten als auch Fortbildungscharakter haben, können Sie solche Treffen in dieser Art beantragen.

Weitere Fragen und Antworten finden Sie im Chat-Protokoll zu unserem Webinar.

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