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Erasmus+

Durchführung von Projekten in Leitaktion 2

Schulpartnerschaften

Zuschussempfänger in Schulpartnerschaften finden hier hilfreiche Tipps und Links sowie nützliche Informationen für die Projektarbeit. Falls Sie den Programmleitfaden oder Vertragsunterlagen zu einer bestimmten Antragsrunde suchen oder Änderungen Ihres Projekts vornehmen müssen, finden Sie hier die relevanten Dokumente.

Teilnahmebestätigung und EUROPASS Mobilität

Die von der Leitung der besuchten Einrichtung unterschriebene Teilnahmebestätigung dient als Nachweis des Aufenthalts und muss bei Prüfungen durch die Nationale Agentur vorgelegt werden. Es empfiehlt sich, die dreisprachige Vorlage des PAD [docx, 58 KB] zu verwenden. Sollten Sie eigene Formulare erstellen, achten Sie darauf, dass alle erforderlichen Angaben - wie auf unserer Teilnahmebestätigung - enthalten sind.

Mit dem EUROPASS Mobilität kann eine Lernerfahrung von beliebiger Dauer im Ausland dokumentiert werden, sofern bestimmte Kriterien beim Auslandsaufenthalt erfüllt sind. Für den Schulbereich wird er vom PAD ausgegeben.

Allgemeine Hinweise und Tipps für das Projektmanagement

Als Projektkoordinatoren und -partner können Sie von den Erfahrungen und dem Know-how anderer Zuschussempfänger, der EU-Kommission und der Nationalen Agenturen profitieren, die Ihnen ihre Kenntnisse zur Verfügung stellen.

Aufgaben von Partnerschulen und koordinierenden Schulen

Sowohl die koordinierende Schule als auch die Partnerschulen leisten wichtige Beiträge, um die Partnerschaft erfolgreich durchzuführen und die gesetzten Ziele zu erreichen. Die spezifischen Aufgaben werden im Projektantrag festgelegt. Dabei übernimmt die koordinierende Schule zudem die Rolle, die Einhaltung des Zeitplans und die Erreichung von Meilensteinen zu überwachen. Weiteres dazu finden Sie unter dem Punkt Hinweise und Tipps für das Projektmanagement.

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche administrativen Aufgaben während der Projektdurchführung und der Schlussphase des Projekts auf koordinierende und Partnerschulen entfallen:

Koordinierende SchulePartnerschule
DurchführungEintragen von durchgeführten Aktivitäten im eigenen Schuldatensatz im Opens internal link in current windowMobility ToolEintragen von durchgeführten Aktivitäten im eigenen Schuldatensatz im Opens internal link in current windowMobility Tool
ggf. Einreichen eines eigenen Opens internal link in current windowFortschritts- und Zwischenberichtsggf. Einreichen eines eigenen Opens internal link in current windowFortschritts- und Zwischenberichts
AbschlussVerfassen eines Opens internal link in current windowAbschlussberichts über das GesamtprojektVerfassen eines eigenen, kürzeren Opens internal link in current windowAbschlussberichts und Zuarbeit zum gemeinsamen Abschlussbericht
Einstellen der Ergebnisse Opens internal link in current windowin die Projektergebnisplattform

Datenschutz und rechtliche Fragen bei der Projektarbeit im Netz

Die Opens external link in new windowInitiative klicksafe ist der deutsche Partner im Netzwerk der nationalen Projekte zur Aufklärung und Sensibilisierung im Rahmen des "Safer Internet Programme" der EU-Kommission. Hier stellen wir Ihnen Hinweise der Initiative zu den Themen Datenschutz und rechtliche Fragen bei der Projektarbeit im Netz als Vortragsdokumentation Klicksafe [pdf, 2 MB] zur Verfügung.
Für die Nutzung von eTwinning wurden ausführliche Öffnet internen Link im aktuellen FensterInformationen zu Urheberrecht und Datenschutz zusammengestellt, von denen der Großteil auch für andere Veröffentlichungen im Internet wie eigene Homepages oder die Projektergebnisplattform hilfreich ist.

Hinweise für Monitoring und Evaluation

Verschiedene Methoden der Evaluation des Projektfortschritts bieten sich an. Hier finden Sie einen kurzen Überblick. Zudem empfehlen wir die Website I-Probenet, die sich der Selbstevaluation von Schulprojekten widmet und dazu Materialien in verschiedenen Sprachen (u. a. Deutsch) zur Verfügung stellt.

  • Fragebögen können online/per E-Mail oder persönlich im Rahmen einer Veranstaltung oder Aktivität verteilt werden, um von vielen Personen schnell Informationen zu erhalten. Sind sie nicht zu umfangreich, lassen sich Daten einfach auswerten. Fragebogen können auch nützlich sein, wenn Sie anonym Rückmeldungen erhalten möchten.
  • Einen tieferen Einblick in die Erfahrungen derjenigen, die an Erasmus+-Aktivitäten teilgenommen haben, erhalten Sie durch strukturierte Interviews, die persönlich oder telefonisch bzw. über VOIP (Voice over IP) geführt werden können. Allen Befragten müssen die gleichen Fragen gestellt werden. Dieser Ansatz kann hilfreich sein, wenn Sie eher qualitative Aspekte vergleichen möchten. Sie können beispielsweise die Erfahrungen von Gästen mit denen der Gastgeber vergleichen.
  • Bei semi-strukturierten Interviews sind einige Fragen vorgegeben, andere werden spontan anhand von Themen entwickelt, die während des Gesprächs auftauchen. Es werden hauptsächlich offene Fragen gestellt, damit die Befragten ihre Meinung äußern können. Semi-strukturierte Interviews werden eingesetzt, um persönliche Erfahrungen und Eindrücke zu erfassen. Diese Methode kommt in der Regel bei telefonischen Befragungen oder persönlichen Interviews zum Einsatz.
  • Bei einer Evaluation Story (Vorher-Nachher-Analyse) handelt es sich um eine längerfristig angelegte Evaluierungsmethode. Dabei werden Vorgänge dokumentiert, in denen eine Erasmus+-Aktivität zu konkreten Veränderungen geführt hat. Interessant ist diese Methode unter anderem bei Lehrplanänderungen oder bei der Umsetzung einer Schulrichtlinie.
  • Mit Foto- oder Videodokumentationen lassen sich die visuelle Qualität der Aktivität, die Stimmung oder Begeisterung der Teilnehmenden einfangen. Sie können damit auch Ihre Evaluierungs- und Kommunikationsunterlagen (Artikel, Blog Posts, Online-Fotoalben usw.) bebildern.

Dieser gekürzte Überblick ist dem Opens external link in new windowKurzleitfaden für Schulen (Bereich Projektdurchführung) [pdf, 213 KB] der EU-Kommission entnommen.

Langzeitmobilität von Schülerinnen und Schülern

Im Rahmen von Erasmus+ Schulpartnerschaften können – sofern im Antrag bewilligt – einzelne Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen 2 bis 12 Monate an einer der Partnerschulen im Ausland verbringen. Das Mindestalter der Schüler/-innen dafür ist 14 Jahre. Die teilnehmenden Schulen müssen die Auslandsaufenthalte (Langzeitmobilitäten für Schüler/-innen) selbst planen und organisieren. Eine gute Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Langzeitmobilitäten sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Projekt.

Die Europäische Kommission stellt einen Leitfaden zu Schüler-Langzeitmobilitäten zur Verfügung. Er erläutert Rollen und Pflichten der Beteiligten, nennt einzuhaltende Fristen, enthält praktische Informationen sowie die für die Organisation des Langzeitaufenthalts auszufüllenden Formulare.

Startet einen DateidownloadEnglische Version: Erasmus+ Guide to Long Term Study Mobility of Pupils [pdf, 403 KB]

Startet einen DateidownloadDeutsche Version: Erasmus+ Leitfaden für Schüler-Langzeitmobilitäten [pdf, 756 KB]

Alle Formulare / Vordrucke (z.B. Bewerbungsformular für Schüler/-innen, Einverständniserklärung der Eltern, Gastfamiliencharta, Lernvereinbarung, Krisenplan etc.), die in dem Leitfaden enthalten sind, finden Sie in englischer und deutscher Fassung auch als WORD-Dokumente hier unter Öffnet internen Link im aktuellen FensterErasmus+ Durchführung - Leitaktion 2 - Langzeitmobilitäten von Schülerinnen und Schülern.

Logos des Programms

Zuschussempfänger sind dazu verpflichtet, auf die finanzielle Unterstützung ihres Projektes durch die Europäische Union bei der Veröffentlichung von Projektergebnissen und auf Internetauftritten aufmerksam zu machen. Logos und Förderhinweis finden Sie in unserem Opens internal link in current windowDokumentencenter.

Wirkung und Verbreitung von Projektergebnissen

Der Wirkung und Verbreitung kommt bei der Antragsbegutachtung ein hoher Stellenwert zu. Oft gerät dieser Aspekt aber bei der Projektplanung und im zuweilen stressigen Projektverlauf in den Hintergrund. Dabei sind detaillierte Überlegungen zu Wirkung und Verbreitung Teil eines erfolgreich geplanten Projekts: Welche Veränderungen sind Ziel des Projekts, was soll - möglichst auch über das Projektende hinaus - mit dem Projekt erreicht werden? Wie können auch andere Einrichtungen profitieren?

  • Ihre Projektergebnisse sind auch für andere Einrichtungen interessant und sollten daher für diese zu finden sein. Die EU-Kommission hat eine Online-Plattform geschaffen, auf der Ergebnisse von Erasmus+ Projekten eingestellt werden. Mehr Informationen zur Disseminationsplattform und eine Anleitung für das Einstellen von Ergebnissen finden Sie auf unserer Seite zur Projektergebnisplattform im Bereich IT-Werkzeuge.
  • Um  Ihre Projektergebnisse optimal verbreiten zu können, sollten Sie eine oder besser noch mehrere Personen für die Öffentlichkeitarbeit Ihres Projektes einplanen und dafür ein angemessenes Budget bereitstellen. Ein Verbreitungsplan, in dem Zielgruppen, Verbreitungskanäle und Vorgehen schriftlich festgehalten werden, kann Ihnen dabei helfen, Ihre Öffentlichkeitsarbeit zu planen.
    Hier finden Sie wichtige Tipps zur Verbreitung von Projektergebnissen in einer Broschüre, die auf einer Vorlage der französischen Nationalen Agentur für Erasmus+ basiert.
  • Die  Nationale Agentur des Vereinigten Königreichs hat eine Impact+ Übung entwickelt, die Projektträgern dabei helfen kann, die Wirkung ihres Projekts besser zu planen, zu messen und im besten Fall zu steigern und nachhaltiger zu machen. Es wird empfohlen, die Impact+ Übung möglichst zu Beginn des Projekts anzuwenden, damit in einem frühen Stadium Bedarf und Ziele definiert, Zielgruppen ausfindig gemacht und projektbegleitend die Wirkung gemessen und überprüft wird. Weitere Materialien auf Englisch, Deutsch und weiteren Sprachen Öffnet externen Link in neuem Fensterfinden Sie hier.
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