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Deutscher eTwinning-Preis 2016

Grafik Deutscher eTwinning-Preis 2016

Am 17. Februar 2017 hat der PAD den Deutschen eTwinning-Preis 2016 auf der didacta in Stuttgart verliehen. Zehn Schulen aus acht Bundesländern können sich über die Auszeichnung freuen. Mit ihren Projekten haben die prämierten Schulen bewiesen, wie die Zusammenarbeit von Partnerschulen in Europa mithilfe von Internet und digitalen Medien gelingen und dabei auch aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen kann. Für ihr Engagement dürfen sich die prämierten Schulen über hochwertige Sachpreise im Gesamtwert von 14.500 Euro freuen. Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte!

Gewinner/-innen des Deutschen eTwinning-Preises 2016

Fotos der Peisverleihung am 17. Februar 2017 auf der DIDACTA in Stuttgart. Weitere Fotos Opens external link in new windowfinden Sie in unserem Fotoalbum

Die Gewinnerprojekte beim Deutschen eTwinning-Preis 2016

Alterskategorie 4 bis 11 Jahre

1. Platz: Theo-Betz-Schule, Neumarkt i. d. Oberpfalz (Bayern)

Projekt: User name: children  Password: rights

Lehrkraft: Inge Keck
Ziel des Projekts war es, den Grundschulkindern die Rechte von Kindern zu ver-mitteln. Dazu hat die deutsche Klasse mit Kindern aus Griechenland, Island, Ru-mänien und Slowenien in englischer Sprache kooperiert und dabei unterschiedli-che Werkzeuge eingesetzt: Beispielsweise haben die Kinder ihre Gedanken zum Thema Kinderrechte in interaktiven Postern zusammengetragen oder eine Geschichte in Gemeinschaftsarbeit geschrieben und illustriert.

2. Platz: Anne-Frank-Schule, Eschwege (Hessen)

Projekt: I’m great, you’re great, we are grEuropAt

Lehrkraft: Heidi Giese
In Zusammenarbeit mit einer griechischen Partnerschule haben die 10- bis 13-Jährigen gelernt, sich selbst und ihre Verschiedenheit zu anderen wahrzunehmen und auch Anderssein zu respektieren. Ein Projektergebnis ist beispielsweise das gemeinsam komponierte Lied "We want peace".


3. Platz: Herman-Nohl-Schule (Berlin)

Projekt: Meine bunte Stadt

Lehrkraft: Heike Kroll
Fächerübergreifend haben die Grundschulkinder aus insgesamt acht europäischen Ländern ihre Heimatstadt erkundet und den jeweiligen Partnerklassen vorgestellt. Zum Abschluss haben alle Gruppen einen eigenen Rap-Song geschrieben und auf der Projektseite präsentiert. Durch den interkulturellen Austausch förderte das Projekt Offenheit, Neugier und Toleranz.

Alterskategorie 12 bis 15 Jahre

1. Platz: Gabriele-von-Bülow-Gymnasium (Berlin)

Projekt: The colourful face of Europe

Lehrkraft: Dr. Brigitte Kassel
Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihren eigenen Familiengeschichten und Migrationserfahrungen auseinandergesetzt und ihre Erkenntnisse in einer interaktiven "Migrationslandkarte" zusammengetragen. Dabei stellten die 14- bis 16-Jährigen fest, dass Zuwanderung ein selbstverständlicher Bestandteil europäischer Identität ist. Außerdem reflektierten die Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Ukraine ihre eigenen Einstellungen gegenüber Migrantinnen und Migranten.


2. Platz: Schillerschule, Hannover (Niedersachsen)

Projekt: Migrants and Refugees

Lehrkraft: Christian Fischer
Das Projekt in Zusammenarbeit mit Schulen in Frankreich, den Niederlanden und Norwegen stellte das Thema "Flüchtlinge in Europa" in den Fokus. Die Jugendlichen führten Interviews mit Geflüchteten, Helfern und Organisationen und schrieben berührende Berichte und spannende Reportagen für ein eigens entwickeltes Magazin.


3. Platz: Gymnasium Karlsbad (Baden-Württemberg)

Opens external link in new windowProjekt: Fiktion trifft Realität 

Lehrkraft: Ralf Slot
Im Rahmen einer deutsch-rumänischen Zusammenarbeit haben die 14- bis 17-jährigen Gymnasiasten ein Literaturprojekt über Identität und Migration durchgeführt. Basierend auf dem Jugendroman "Zusammen allein" von Karin Bruder führten die Jugendlichen eine literatur- und sozialwissenschaftliche Analyse durch. Auf die Online-Zusammenarbeit folgte schließlich ein persönliches Treffen beider Gruppen.

Alterskategorie 16 bis 21 Jahre

1. Platz: Gymnasium Hebbelschule, Kiel (Schleswig-Holstein)

Projekt: Does the Earth have borders? Migration and human rights

Lehrkraft: Sabine Burkhardt
Mit ihren Partnerschulen in Italien, Griechenland, der Türkei, Tunesien und Polen haben sich die Kieler Schülerinnen und Schüler aktiv und fächerübergreifend mit dem Thema Migration beschäftigt. Die 14- bis 18-Jährigen sind unter anderem der Frage "Was ist Heimat?" nachgegangen. Dabei führten sie Interviews mit Flüchtlingen und veröffentlichten ihre Erkenntnisse im eMagazine "Humanizine".

2. Platz: Gymnasium Halepaghen-Schule, Buxtehude (Niedersachsen)

Projekt: Miteinander statt nebeneinander

Lehrkraft: Hermann Hausmann
Die 16- bis 19-Jährigen lernten Organisationen und Einrichtungen kennen, die sich dem Ziel eines verantwortlichen Miteinanders widmen und nahmen selbst an wohltätigen Aktionen für bedürftige und behinderte Menschen teil. Über ihre Erfahrungen tauschten sich die Partnerklassen sowohl online über die eTwinning-Plattform als auch bei realen Projekttreffen aus. Im Rahmen der Kooperation von Schulen aus sechs europäischen Ländern entstanden zudem zwei Ausgaben des Schülermagazins "Miteinander".

3. Platz: Berufskolleg Lehnerstraße, Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: A Peace Song

Lehrkraft: Mechtild Schlang-Redmond
Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse, unterstützt durch einige Schüler/-innen des beruflichen Gymnasiums des Berufskollegs, haben mit ihrer italienischen Partnerklasse ein Friedenslied geschrieben und aufgenommen. Durch die Zusammenarbeit erlebten die 17- bis 20-Jährigen, wie wichtig Respekt und Toleranz für ein friedliches Zusammenleben sind.

Spezialpreis "Berufliche Bildung"

Berufsbildende Schule Wirtschaft I, Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz)

Projekt: Two and a half lenguas

Lehrkraft: Christian Jung
Berufsschüler/-innen aus Deutschland und ihre spanische Partnerklasse haben Vokabular und Grammatik erarbeitet, um den Partnern Unternehmen in der entsprechenden Zielsprache zu präsentieren. Beispielsweise hat jede Gruppe einen Werbespot für den Markt der Partnergruppe entwickelt. Dabei hat die spanische Schule auf Englisch kommuniziert und die deutsche Schule auf Spanisch.

Die Jury

Drei erfahrene Jurorinnen haben die zur Auswahl stehenden Projekte begutachtet. Bei der Auswahl der nominierten Projekte legte die Jury insbesondere Wert auf eine ausgeprägte Zusammenarbeit zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte.

JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs

Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs ist Juniorprofessorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung im Fachbereich Sozialwissenschaften an der Technischen Universität Kaiserslautern.

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan hat an der Ludwigs-Maximilians-Universität München den Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik inne.

Prof. Dr. Nicola Würffel

Prof. Dr. Nicola Würffel hat eine Professur für Didaktik und Methodik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache am Herder-Institut der Universität Leipzig.

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