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Deutscher eTwinning-Preis 2017

Am 23. Februar 2018 hat der PAD den Deutschen eTwinning-Preis 2017 auf der didacta in Hannover verliehen. Zehn Schulen aus sechs Bundesländern dürfen sich über diesen Preis freuen. Die Auszeichnung steht für europäisches Engagement, intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler sowie für kreativen Einsatz digitaler Medien. Die prämierten Schulen erhalten Wertgutscheine im Gesamtwert von 14.500 Euro. Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte!

Die Gewinnerprojekte beim Deutschen eTwinning-Preis 2017

Alterskategorie 4 bis 11 Jahre

1. Platz: Nelson-Mandela-Schule Dierdorf (Rheinland-Pfalz)

Projekt: Music Connects ‒ Our Four Seasons

Lehrkräfte: Sally Ost, Sophie Roberts
Vivaldis musikalisches Meisterwerk "Die vier Jahreszeiten" stand bei der Kooperation mit Schulen in Griechenland und Italien im Mittelpunkt. Die 11- bis 12-Jährigen verglichen Frühling, Sommer, Herbst und Winter in verschiedenen Regionen Europas miteinander und hielten ihre Erkenntnisse in Zeichnungen, Fotos und Filmen fest. Musikalischer Höhepunkt war ein Live-Konzert der Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Videokonferenz.

2. Platz: Schule am Pappelhof (Schule mit Förderbedarf »Geistige Entwicklung«) (Berlin)

Projekt: EUROPA Kochbuch: So schmeckt Europa!

Lehrkraft: Heike Kroll
Die Berliner Schülerinnen und Schüler entdeckten die kulinarische Vielfalt Europas, kochten verschiedene Gerichte nach und trugen mit ihren Partnerklassen die schmackhaftesten Rezepte in einem multimedialen Kochbuch zusammen. In internationalen Teams erstellten die Nachwuchsköche zudem Konzepte für virtuelle Restaurants und kürten schließlich in einem kleinen Wettbewerb gemeinsam die drei besten Restaurants. Ein gelungenes Inklusionsprojekt mit Partnerschulen in Frnakreich, Griechenland, Polen und der Ukraine.


3. Platz: Grundschule Glane in Bad Iburg (Niedersachsen)

Projekt: Hörmediothek - Durch Vorbilder entstehen Brücken!

Lehrkräfte: Kea Schilling, Susanne Sträter
Gemeinsam mit ihrer belgischen Partnerschule erstellten die Grundschülerinnen und -schüler Audiobeiträge über ihre Vorbilder und Lieblingskünstler und sammelten sie in einer Mediathek. Zudem riefen die beiden Schulen eine Aktion für den Frieden ins Leben, mit der sie ihre Verbindung zueinander als "Brückenbauer" über soziale Medien anschaulich machten und mit einer Menschenkette ein sichtbares Zeichen setzten.

Alterskategorie 12 bis 15 Jahre

1. Platz: Neues Gymnasium Wilhelmshaven (Niedersachsen)

Projekt: Show me your town!

Lehrkraft: Anke Wischer
Im Projekt begaben sich die 10- bis 15-Jährigen auf eine spannende virtuelle Erkundungsreise in die Heimatstädte ihrer Projektpartner aus Finnland, Spanien, Portugal und der Ukraine. Sie sammelten Informationen, weckten mit interaktiven Rätseln die Neugierde aufeinander und gestalteten mit eigenen Fotos einen gemeinsamen Kalender. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.


2. Platz: Pestalozzi-Gymnasium Unna (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: ICT World 2017

Lehrkraft: Monika Schwarze
Das Projekt mit Partnerklassen in Finnland, Frankreich, Spanien, Tschechien und Lettland verbindet Mathematik und Kunst. Fächerübergreifend haben sich die Jugendlichen kreativ mit Geometrie befasst und sich beispielsweise gegenseitig Aufgaben gestellt, in denen bewegte Objekte mit der Software Geogebra als Animation nachzubauen waren. Ebenso haben sie mit der Programmiersoftware SCRATCH kleine Spiele entwickelt und animierte Glückwunschkarten erstellt.


3. Platz: Gymnasium Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz)

Projekt: Créons et faisons vivre notre quartier franco-allemand dans les villages frontaliers de Scheibenhard et Scheibenhardt! Une simulation globale

Lehrkraft: Marion Roloff
Die Schülerinnen und Schüler haben sich fächerübergreifend mit dem Thema „grenznahes Zusammenleben“ beschäftigt. Dazu erschufen die 13- bis 14-Jährigen ein fiktives deutsch-französisches Wohnviertel in den tatsächlich existierenden Grenzdörfern Scheibenhardt und Scheibenhard. In Rollenspielen organisierten sie Nachbarschaftsfeste, ein Familienwochenende und entwarfen ein Konzept für eine bilinguale Schule.

Alterskategorie 16 bis 21 Jahre

1. Platz: Kaufmannsschule II in Hagen (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: Responsible Entrepreneurs

Lehrkraft: Sandra Hansen
Im Projekt "Responsible Entrepreneurs" haben sich Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend mit dem Thema "soziale Verpflichtung von Firmen" beschäftigt. Die 15- bis 19-Jährigen erarbeiteten Kriterien für verantwortungsvolles Unternehmertum und kürten die Firma, die diesen Eigenschaften am besten entsprach. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen aus Frankreich, Italien, Polen und Tschechien statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

2. Platz: Kepler-Gymnasium Weiden in der Oberpfalz (Bayern)

Projekt: Alles capito?

Lehrkraft: Ursula Bock
Zur Vorbereitung eines persönlichen Treffens mit den Partnerschülern eines italienischen Gymnasiums haben sich die Jugendlichen zuvor bereits mithilfe der eTwinning-Plattform miteinander ausgetauscht und so der Sprache und Kultur des Partnerlandes angenähert. Die 15- bis 18-Jährigen produzierten Videos, in denen sie sich und ihre Familien vorstellten und erfanden spannende Ratespiele. Die Verständigung erfolgte in Deutsch, Italienisch und Englisch.

3. Platz: Ludwig-Erhard-Berufskolleg, Paderborn (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: SPAGERITA – A Young European Unity

Lehrkraft: Nicole Broer
Die Vielfalt Europas war Thema dieser Kooperation mit Schulen in Spanien und Italien. Die deutschen Berufsschülerinnen und -schüler präsentierten ihre Heimatstadt und stellten die Partnerklassen mit Quizaufgaben auf die Probe. Gemeinsam haben alle Partnerschulen ein umfangreiches eJournal veröffentlicht.

Spezialpreis "European Citizenship"

Spezialpreis "European Citizenship"

Gymnasium Georgianum, Hildburghausen (Thüringen)

Projekt: Make me a European

Lehrkraft: Andrea Ullrich
Was bedeutet es, Europäer zu sein? In diesem Projekt reflektierten die Jugendlichen über ihre Rolle als EU-Bürger. Sie beschäftigten sich mit kultureller Identität, diskutierten darüber mit ihren Projektpartnern aus Polen, Italien, Kroatien und Zypern und suchten nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden ihrer Lebenswelten. Ihre Visionen für ein geeintes Europa hielten sie in Texten und Reden fest und produzierten kreative Videos und Cartoons.

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