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Projekt "Kids Conquering Castles"

Wie kann man den Austausch über Grenzen hinweg am besten realisieren? Indem man erstens miteinander und zweitens voneinander lernt. Miteinander, das bedeutet ein gemeinsames Thema zu teilen, etwas, das in allen Ländern Europas zu erforschen sich lohnt. Burgen und Schlösser gibt es in Europa jede Menge, und so konnte jede Schule etwas beisteuern. Und voneinander, das bedeutet verschiedene Wege des Erforschens auszuprobieren und einander dabei zu unterstützen. Genau das haben Schülerinnen und Schüler in sechs europäischen Ländern geschafft.

Die Kooperation wurde vor allem durch die Gründung einer gemeinsamen Genossenschaft vorangetrieben, für die unter anderem ein Geschäftsplan erstellt werden musste. Im Vordergrund des Projekts standen Schlüsselkompetenzen wie Ausdruckskompetenz, interkulturelle Kompetenz, demokratische Kompetenz und unternehmerische Kompetenz, sowie natürlich digitale Kompetenz. Geschickt wurde eine ganze Reihe von digitalen Werkzeugen im Sinne des gemeinsamen Ziels genutzt, beispielsweise um sich als Lerngruppe den anderen Partnern vorzustellen, um über ein gemeinsames Logo bzw. die NGO abzustimmen, der die Erlöse der Kooperative zufließen sollten, oder um Tutorials für die Partnerschulen zu gestalten.

Hervorzuheben an diesem Projekt sind die echten Gemeinschaftsprodukte – wie etwa die Choreografie eines Songs oder ein Audio-Wörterbuch zum Thema Schlösser – , die sehr gut nachvollziehbare Dokumentation des Projekts sowie eine sorgfältige Evaluation, die auch die Eltern der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler miteinbezieht. Ein innovatives Projekt, das den Gedanken der Kollaboration besonders erstnimmt und deshalb zu eindrucksvollen Ergebnissen kommt.

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München

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