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Projekt "Das lustige Natur-ABC"

Jurykommentar zum Deutschen eTwinning-Preis 2019

Ist es möglich, dass Schülerinnen und Schüler einer Förderschule mit Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums so zusammenarbeiten, dass alle dabei etwas lernen? Eindeutig muss die Frage mit Ja beantwortet werden, wenn man sich das Siegerprojekt des Spezialpreises Inklusion ansieht. Hier haben es die Projektverantwortlichen geschafft, die Aktivitäten in den gemischten Gruppen jeweils so gut aufeinander abzustimmen, dass jedes Kind einen seinen Fähigkeiten und Lernzielen angepassten
Gewinn aus dem Projekt ziehen konnte. Dass man ein digitales Glücksrad auch zur Gruppenbildung einsetzen kann, ist – nebenbei bemerkt – eine famose Idee. Während also die Einen sich in erster Linie die Welt der Buchstaben auf eine sehr originelle, naturnahe Art erschließen konnten, übten die Anderen vor allem das Übersetzen analoger Impulse in digitale Produkte. Alle zusammen lernten sie das genaue Beobachten der umgebenden Natur durch „Buchstabensuch-Augen“. Die entstandenen Wörterketten und Buchstabenbäume sind nicht nur künstlerisch ausgesprochen schön gestaltet und bezaubernd anzusehen, sie unterstützen die lesenlernenden Kinder auch wirkungsvoll auf ihrem Weg in die Schriftkultur. Die Stop-Motion-Filme zeugen von Fantasie und Kreativität. So verbindet dieses Projekt auf eindrucksvolle Weise die Bereiche Kunst, Medien, Natur und Schrift. Dabei sind die Werkzeuge ausgesprochen gut auf die unterschiedlichen Bedürfnisse angepasst ausgewählt. Ein Projekt, das analoge und digitale Elemente aufs Vorzüglichste miteinander verbindet und zeigt, dass inklusives Lernen gelingen kann.

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München

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