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Projekt "Rainbow Ride"

Mit einem Flugtaxi durch Europa reisen, wer würde das nicht gerne mal ausprobieren? Schwupps, wäre man hier, schwupps, wäre man dort. Für Aliens ist das kein Problem! Man sucht sich die interessantesten Orte aus, und schon ist man da. Auf eine solche Reise haben zwei Schülergruppen aus Deutschland und aus der Türkei "ihren" Alien vom Planeten "Rainbow" begleitet und ihm dabei ganz besondere Highlights auf unserem schönen Kontinent gezeigt. Buntfarbige Städte, Riesenräder, Leuchttürme oder auch mystische Plätze haben sie herausgesucht und damit eine beeindruckende Reise zusammengestellt. Über jedes Ziel stimmten die Schülerinnen und Schüler ab, ebenso wie über das Projektlogo, die Hauptfigur und das Szenario. So konnten sie erleben, wie Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip getroffen werden, - eine wichtige Erfahrung in einer demokratischen Gesellschaft. 

Das klar strukturierte Projekt berührt eine ganze Reihe von Themen und Zielen, die sich locker um die fiktive Reise und ihre Dokumentation ranken. Es geht dabei beispielsweise um Geografie, um Demokratie, um Kunst, um digitale Anwendungen und um das richtige Verhalten im Internet. Beeindruckend ist neben der enormen Anzahl der verwendeten Tools vor allem auch die konsequente Kollaboration der beiden Schülergruppen, die sich zudem hauptsächlich in der Fremdsprache Englisch verständigen mussten. Die Fülle der Schüleraktivitäten wurde von den beiden Lehrpersonen behutsam gesteuert und klar strukturiert. Im finalen Produkt, einem Trickfilm, werden die diversen Teilprodukte der gemeinsamen Arbeit geschickt zusammengeführt und zu einer Reisegeschichte verdichtet. Ein kleines, aber feines Projekt, das zeigt, dass auch in einer bilateralen Kooperation ein reichhaltiges Ergebnis erzielt werden kann.

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München

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