Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

Projekt "SNOPP – Say NO to Plastic Pollution"

Jurykommentar zum Deutschen eTwinning-Preis 2019

Die Vermüllung der Ozeane durch Plastikabfälle ist eine weltumspannende Herausforderung und geht uns alle an. Schon allein deshalb eignet es sich ausgezeichnet für ein länderübergreifendes Projekt. Das haben auch die Projektverantwortlichen so gesehen, es jedoch nicht dabei belassen, dass bei den Kindern Betroffenheit entsteht und sie Mitgefühl mit den Pflanzen und Tieren entwickeln, die aufgrund des Plastikmülls zugrunde gehen. Nein, sie haben den Kindern in positiver Weise Wege aufgezeigt, wie sich die Lage verbessern lässt. Durch nachhaltiges Handeln jedes Einzelnen, durch Müllvermeidung und durch Recycling. Die verschiedenen Ideen dazu wurden fleißig gesammelt und ausgetauscht. Alle Kinder hatten einen eigenen Zugang zum TwinSpace und konnten so jederzeit – auch mit ihren Eltern zuhause – den Projektverlauf mitverfolgen.

Besonders hervorzuheben sind in diesem Projekt die sehr vielfältigen Tools, mit denen Schüler/-innen und Lehrpersonen gearbeitet haben, sei es zur Recherche, zur Präsentation oder zur Kommunikation. Dabei gelang es, immer wieder Bezüge zu curricularen Vorgaben herzustellen. So wurde ganz sicher die Medienkompetenz aller Beteiligten erweitert; das Thema selbst ist im Sachunterricht zu verorten; einige Tools wie die Aufbereitung und Auswertung der Fragebögen betrafen mathematische Fähigkeiten; künstlerische Ambitionen konnten etwa beim Basteln mit Recycling-Materialien realisiert werden; und schließlich erforderte die Kommunikation über sprachliche Grenzen hinweg auch den Gebrauch einer Fremdsprache. Ein sehr gut strukturiertes, äußerst vielfältiges und ideenreiches Projekt, das wunderbar in die aktuelle Klimadiskussion passt und sicher auch auf das Verhalten im Alltag einen nachhaltigen Einfluss hat.

Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, LMU München

nach oben Seite drucken