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Deutscher eTwinning-Preis 2020

Die Auszeichnung steht für europäisches Engagement, intensive Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler mit Partnerschulen sowie für kreativen Einsatz digitaler Medien. Elf Schulen aus Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen wurden prämiert und können sich über Gutscheine im Gesamtwert von 16.000 Euro freuen. Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte!

Online-Preisverleihung

Online-Formate sind bei eTwinning nichts Ungewöhnliches. Da die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie keine Präsenzveranstaltung erlaubten, haben wir auch 2021 online gefeiert. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung mit dem Deutschen eTwinning-Preis in der ersten Märzwoche als Online-Veranstaltung durchgeführt.

Das sind die Gewinnerprojekte des Deutschen eTwinning-Preises 2020

Alterskategorie 7 bis 11 Jahre

1. Platz: Schillerschule Hannover (Niedersachsen)

Projekt: Grammunication – The Simple Past: Birthdays and Holidays

Lehrkraft: Christian Fischer

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 7 bis 11 Jahre mit dem Thema „Englische Grammatik“ beschäftigt. Auch das dritte Projekt dieser Art basiert auf der Erkenntnis, dass eine neue Sprache am besten verstanden wird, wenn sie in einem authentischen Kontext angewendet wird. Dazu bietet eTwinning beste Voraussetzungen. Statt Grammatikregeln zu pauken, berichteten die Kinder ihren Projektpartnern über ihre Ferienerlebnisse und wie sie ihre Geburtstage feiern. Dabei lernten sie fast nebenbei neue Vokabeln und grammatikalische Regeln. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Deutschland, Großbritannien, Finnland, der Türkei und der Ukraine statt.

Die Jurorin Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan meint dazu:
Das Projekt zeichnet sich nicht nur durch einen anregenden und umfangreichen Werkzeugkasten, sondern insbesondere durch eine kluge Balance zwischen Anleitung und Selbstbestimmung aus. […] Mit Sicherheit haben die Kinder in diesem Projekt mehr als nur die korrekte Verwendung einer Zeitform gelernt.

Zum kompletten Text des Jurykommentars

 

2. Platz: Regenbogenschule in Ulm (Baden-Württemberg) und Wendelinusschule in Ramstein-Miesenbach (Rheinland-Pfalz)

Projekt: Teeny Bookworms

Lehrkräfte: Lisa Wilhelm (Regenbogenschule) und Lisa Scheidhauer (Wendelinusschule)

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 7 bis 11 Jahre mit dem Thema „Gemeinsames Lesen“ beschäftigt. Inspiriert von Pippi Langstrumpf und Jim Knopf recherchierten sie gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus Deutschland, Litauen und Griechenland, welche literarischen Helden es in der Kinder- und Jugendliteratur ihrer Heimatländer gibt. Fündig wurden die engagierten Bücherwürmer auch bei Besuchen in ihrer örtlichen Bibliothek. Nach vielen Lesestunden entwarfen sie ein virtuelles Bücherregal mit ihren Lieblingsschmökern. Eine kleine Auswahl präsentierten sie anschließend ihren Partnerschülern und luden sie ein, die Geschichten wie „Max und Moritz“ fantasievoll umzuschreiben. Die lesenswerten Ergebnisse sammelten sie in einem eBook. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

Die Jurorin Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan meint dazu:
Den Beteiligten ist ein Projekt gelungen, das exemplarisch zeigt, wie sich literarischer, künstlerischer, fremdsprachlicher und IT-Kompetenzerwerb miteinander kombinieren lassen. […] ein überaus gehaltvolles Projekt mit vielen kreativen Produkten, einer klaren, für alle Beteiligten transparenten Struktur und einer sehr gut nachvollziehbaren und reichhaltigen Dokumentation.

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3. Platz: Schule am Bienenhaus in Rheinberg (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: Let’s code!

Lehrkraft: Barbara Klaaßen

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 7 bis 11 Jahre mit dem Thema „Programmieren“ beschäftigt. Sie recherchierten, welche technischen Geräte durch Software gesteuert werden: Vom Handy über die Supermarktkasse bis hin zu hochkomplexen Flugzeugen. Damit sie effizient und reibungslos funktionieren, haben IT-Spezialisten sie mit umfangreichen Codes gefüttert. Dass man aber auch mit einfachen Programmen beeindruckende Ergebnisse erzielen kann, erlebten die Kinder bei ihren eigenen Versuchen. Sie kreierten unterhaltsame Spiele und präsentierten sie zum Nachmachen in selbstproduzierten Videos. Das Projekt fand in Kooperation mit einer türkischen Schule statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

Die Jurorin Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan meint dazu:
Das Projekt zeichnet sich vor allem durch eine klare Planung, ein durchdachtes Vorgehen, eine sorgsame Begleitung und eine gelungene Kollaboration zwischen den Gruppen aus. […] Dieser Beitrag zur Medienerziehung – vom passiven Nutzen zum aktiven, kritischen und kreativen Anwenden zu kommen – verdient Anerkennung.

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Alterskategorie 12 bis 15 Jahre

1. Platz:  Pestalozzi-Gymnasium in Unna (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: e-Mag Umwelt und Nachhaltigkeit – eUmNa

Lehrkraft: Monika Schwarze

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Ressourcenschutz“ beschäftigt. Ausgehend von den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, fragten sich die Jugendlichen, was sie selbst zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können und sammelten eine Vielzahl kreativer Vorschläge. Von wertvollen Hinweisen, was man aus trockenen Brötchen oder verschrumpelten Äpfeln noch Leckeres zaubern kann, über Stromspartipps bis hin zu klugen Diskussionen über eMobilität sammelten sie ihre Erkenntnisse in zwei Ausgaben eines umfangreichen Online-Magazins. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Deutschland, Polen, Italien, Griechenland und Slowenien statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch.

Die Jurorin Prof. Dr. Stefanie Nickel meint dazu:
Forschend-entdeckend sowie kritisch-konstruktiv, setzen sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig mit hochgradig aktuellen Aspekten auseinander […]
Es ist den engagierten Lehrerinnen und Lehrern in Teamwork mit gekonnt professioneller Hingabe trotz einiger Herausforderungen gelungen, ein kollaboratives, durch und durch partizipativ angelegtes Projekt durchzuführen, dessen tiefgründige Bearbeitung und Umsetzung sich in der sorgfältig aufbereiteten Präsentation der Ergebnisse zeigt.

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Platz 2: Siegerland-Grundschule (Berlin)

Projekt: Baba Yaga meets Froschkönig

Lehrkraft: Christiane Meisenburg

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Volksweisen“ beschäftigt. Jeder erinnert sich an Märchen wie Rotkäppchen, Hänsel und Gretel oder den Froschkönig. Doch über die Sagengestalt Baba Yaga, die in slawischen Ländern jedes Kind kennt, wissen die wenigsten Bescheid. Deshalb wollten die Berliner Grundschüler europäische Märchen für sich entdecken - und dabei gleichzeitig mehr über die Länder erfahren, aus denen die Erzählungen stammen. Gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus Griechenland und der Ukraine wählten sie Märchen aus, erzählten sie nach und verfassten in gemischtnationalen Teams eigene moderne Versionen. Diese variierten sie kreativ als coole Comics, Videos und Theaterszenen und veröffentlichten sie in einem multimedialen eBook. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch und Englisch.

Die Jurorin Prof. Dr. Stefanie Nickel meint dazu:
[…] die schwarz-weiß gekennzeichnete, sagenhaft-polarisierende Bilderwelt der Märchen [wird] erfindungsreich in das greifbare Moment eines modern-medialen Settings gebettet, gekonnt verändert und eigenständig weitergeführt sowie bildgewaltig vertont und szenisch umgesetzt. […] Es gelingt den Lehrkräften auf ästhetisch-kunstvolle und überaus einfühlsam-kluge Art und Weise, die Kinder auf ihrem Weg hin zu divergenter Denkfähigkeit zu begleiten.

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3. Platz: Theodor-Fliedner-Gymnasium der EKiR in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: Ein Tag ohne Handy

Lehrkraft: Alfons Scholten

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Smartphone“ beschäftigt. Geplant war das Vorhaben ursprünglich von November 2019 bis Februar 2020. Aufgrund der Schulschließungen infolge der Corona-Pandemie wurde es bis Juni 2020 verlängert und das Thema erweitert. Zusätzlich zu den kritischen Aspekten der Handynutzung nahmen die Jugendlichen die Chancen ihres Mobiltelefons unter die Lupe. Denn gerade in Zeiten des Lockdowns wurde es zu einem wichtigen Draht zu Freunden und Großeltern und unterstützte das Online-Lernen. Dass es gar nicht so leicht ist, den mobilen Alleskönner zur Seite zu legen, erlebten die Jugendlichen bei ihrem Experiment "Ein Tag ohne Handy", das manche Schülerinnen und Schüler vorzeitig abbrachen, weil sie auf ihren digitalen Begleiter nicht verzichten konnten oder wollten. Ihre spannenden Erfahrungen veröffentlichten sie in einem eBook. Das Projekt fand in Kooperation mit einer Schule in Polen statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch.

Die Jurorin Prof. Dr. Stefanie Nickel meint dazu:
Die abschließende Nachrichtensendung dokumentiert die fachmännisch-brillante Umsetzung sowie ein pädagogisch professionelles Agieren des Lehrerteams. […] Den engagiert-kompetenten Lehrkräften ist ein beeindruckender Wechsel aus Anleitung und Begleitung gelungen, der sich in einem vertrauensvollen, zwischenmenschlichen kommunikativen Akt sowie in den mannigfaltigen Ergebnissen zeigt.

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Alterskategorie 16 bis 21 Jahre

1. Platz: Gymnasium Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern)

Projekt: Listen to my radio: Breaking news!

Lehrkraft: Rebecca Radant

Im Rahmen des Projekts haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 16 bis 21 Jahre mit dem Thema „Podcasts als Möglichkeit zum Sprachenlernen“ beschäftigt. Sie erfuhren, was einen guten Podcast ausmacht und lernten, wie sie solche Audiobeiträge selbst erstellen und mit Schnittprogrammen bearbeiten können. In internationalen Teams produzierten sie eigene Medienbeiträge. Ein Workshop bei dem lokalen Radiosender LOHRO hat die Jugendlichen in Deutschland zusätzlich motiviert, indem sie Einblicke in die Redaktionsarbeit bekamen und ihre Texte professionell einsprechen konnten. Diese Kenntnisse erwiesen sich als nützlich in der Zeit des Corona-Lockdowns im Frühjahr, so dass die Schülerinnen und Schüler auch von zu Hause sehr eigenständig mit ihren Projektpartnern zum Thema „Sustainable Development Goals“ arbeiten konnten. Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit Schulen in Spanien, Italien, Frankreich, Finnland und der Türkei statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Beteiligten Englisch.

Die Jurorin Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs meint dazu: 
Das Projekt besticht vor allem durch den klaren und durchdachten Aufbau […] In aktiver Medienarbeit erwerben Schüler*innen nicht nur interkulturelle sowie Medienkompetenzen, sondern setzen sich darüber hinaus auch mit der Frage von adäquater Informationsdarstellung sowie Copyright und Fair use auseinander – im Zeitalter von Fake News eine nicht zu unterschätzende Kompetenz! […] Es ist ein wundervolles Beispiel dafür, wie mit einem besonders durchdachten Konzept unterschiedlichste Kompetenzen gefördert werden können.

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2. Platz Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg Minden (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: Space Café

Lehrkraft: Ulrike Kahl

Betreut durch die Lehrkräfte Ulrike Kahl und Mercè Rodriguez haben sich im Projekt Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 16 bis 21 Jahre mit dem Thema „Entrepreneurship“ beschäftigt. Sie lernten, wie ein durchdachtes Marketingkonzept funktioniert, wie man mit Hilfe von Crowdfunding Investoren findet und Produkte clever vermarktet. Ihre Geschäftsidee: Ein weltoffenes und nachhaltiges „Space Café“, das auf dem Gelände des Berufskollegs kleine Köstlichkeiten wie Muffins und Cake Pops – Kuchenlollis am Stiel – verkauft. Die jungen Unternehmer tüftelten an Rezepten, entwarfen Werbeplakate und setzten ihre kulinarischen Kreationen in Videos appetitlich in Szene. Aufgrund der Schulschließungen während der Coronakrise konnte ihr Café zwar nicht öffnen, doch dadurch lernten sie, mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in den Niederlanden, Polen und Portugal statt. Als gemeinsame Sprache nutzten sie Englisch.

Die Jurorin Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs meint dazu:
…eine durchaus gelungene Idee mit pädagogischem Vorausblick: Die hier erworbenen Kompetenzen zur Unternehmensgründung in internationalen Teams mit und in digitalen Medien mit all den vielfältigen Facetten sind für die berufliche Zukunft der Schüler*innen gewinnbringend und nachhaltig. Mit dem motivierenden Thema ist es nachahmenswert gelungen, Schüler*innen über Grenzen hinweg hinsichtlich ihrer Berufsorientierung zu fördern, für aktuelle Themen von Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und diese an ihre konkrete Lebenswelt anzubinden.

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3. Platz: Kaufmannsschule II in Hagen (Nordrhein-Westfalen)

Projekt: Blueprints for BFF in Europe

Lehrkraft: Sandra Hansen

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 16 bis 21 Jahre mit dem Thema „Visionen für Europa“ beschäftigt. Was sollte Deutschland in seiner EU-Ratspräsidentschaft tun, um Werte wie Demokratie und Menschenrechte zu stärken? Vor dem Hintergrund zunehmender nationalistischer Tendenzen in einigen EU-Ländern entwarfen die Jugendlichen fünf Kampagnen mit Titeln wie „Make Europe great again!“, „Europe for Future“ oder „Politik ist sexy“, mit denen sie für die EU warben. Ihre Wünsche und Forderungen wie einen besseren Klimaschutz, gute Bildungschancen oder Gleichberechtigung brachten sie in Planskizzen für ihr „Europäisches Haus“ zu Papier und setzten sie in Videos in Szene. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Polen und Griechenland statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

Die Jurorin Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs meint dazu:
Es gelingt ihnen, in internationalen Teams Strategien und digitale Materialien zu entwickeln, um andere Jugendliche von der Bedeutung der EU und eines Engagements für die Gemeinschaft zu überzeugen, und es entsteht ein gemeinsames Projekt bürgerschaftlicher Partizipation.  […] Besonders herauszustreichen ist die Qualität der Arbeit der Lehrpersonen, die gleichberechtigt und ausgewogen im Lehrerblog präsent sind und (nicht nur) darüber die Projektarbeit der Schüler*innen zielorientiert begleiten, ihnen aber auch Raum für eigene Ideen lassen.

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Spezialpreis zum Thema "Klimaschutz und Zukunft"

Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha (Sachsen)

Projekt: #FridaysForFuture @ Schools

Lehrkraft: Marco Schöber

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Kreative Ideen für Nachhaltigkeit“ beschäftigt. Inspiriert durch die junge schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg, deren Fridays-for-Future-Bewegung weltweit Beachtung findet, tüftelten sie an kreativen Klimaschutzideen. Die Jugendlichen waren sich einig, dass es nicht gleich weltumspannende Kampagnen sein müssen, sondern jeder seinen persönlichen Beitrag zur Rettung der Umwelt leisten kann. Also, eine erfrischende Kurzdusche statt einem Wannenbad, das Licht löschen, wenn man sein Zimmer verlässt, und öfter mal Secondhand-Artikel statt Neuware kaufen. Über ihre Vorschläge stimmten sich die Projektpartner aus Deutschland, Italien, Spanien, Bulgarien und Moldawien in Videokonferenzen ab und stellten sie in sozialen Netzwerken vor. Greta Thunberg wäre zufrieden mit ihnen, waren sich die engagierten Klimaschützer einig und schrieben zum Abschluss ihrer Zusammenarbeit eine E-Mail an ihr Vorbild. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch. 

Der PAD  meint dazu:
Das Projekt schafft mit einer herausragenden mediendidaktischen Planung einen vorbildlichen Lern- und Arbeitsraum, in dem die Schülerinnen und Schüler eine europäische Perspektive auf ein wichtiges aktuelles Thema erlangen können, nutzt die Projektarbeit als integralen Bestandteil für den Unterricht und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern eigenverantwortlich zu handeln.

Zum kompletten Text des Jurykommentars

Die Jury

Für den Deutschen eTwinning-Preis haben drei erfahrene Jurorinnen und Juroren die Projekte begutachtet: Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan (Lehrstuhl Grundschulpädagogik und -didaktik der LMU München), Prof. Dr. Stefanie Nickel (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd) und Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (TU Kaiserslautern). Bei der Auswahl der nominierten Projekte legten die Jurymitglieder vor allem Wert auf eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, den kreativen Einsatz von Medien sowie pädagogisch innovative Konzepte im Unterricht.

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