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Von der Ostsee nach La Réunion

Wer an der Ostsee surft hat keine Angst vor Haien, das stand zumindest für Christoph immer außer Frage, anders als bei seinen Schülerinnen und Schülern auf La Réunion (Frankreich). 

Einblicke in die Zeit als Fremdsprachenassistenz

Wie sah ein gewöhnlicher Tag an der Schule aus?

Um zu meinen Einsatzschulen zu gelangen, nahm ich täglich die Seilbahn. Meine Wohngemeinschaft befand sich im höher gelegenen Ortsteil Bois de Nèfles. Zwei meiner Schulen waren in Küstennähe, daher begann mein Tag oft mit einer Gondelfahrt und einem atemberaubenden Blick auf den Indischen Ozean – ein wirklich toller Start in den Tag! Das öffentliche Verkehrsnetz auf La Réunion ist gut ausgebaut, sodass die Verbindung zwischen den Orten kein Problem war. Vor dem Unterricht besprach ich gemeinsam mit der Lehrkraft den Tagesablauf, ging die Unterrichtspläne durch und erstellte die nötigen Kopien.

Welche Frage deiner Schülerinnen und Schüler hat dich am meisten überrascht?

„Herr Levy, haben Sie keine Angst vor den Haien, wenn Sie an der Ostsee surfen?” Denn während in den Gewässern von La Réunion Haie die Normalität sind, werden an der Ostsee selten welche gesehen.

Was hättest du gerne vorher gewusst?

Als Fremdsprachenassistent muss man sich selbstständig eine Unterkunft suchen. In meinem Fall war die Wohnungssuche extrem schwierig, da es keinen Schlafplatz an meinen Schulen gab. Nach monatelanger Suche, zahlreichen Bewerbungen und Anfragen erhielt ich schließlich einen Tag vor meinem Abflug die Zusage für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Ein kleiner Zusatztipp ist daher: Ruhe bewahren und sich früh genug umgucken.
 

Christoph

Ort: Collège Jules Reydellet,
Collège Les deux Canons und
Lycée Mémona Hintermann-Afféjee
auf La Réunion (Frankreich)
Schulform: Mittel und Weiterführende Schule
Dauer: sechs Monate
Mein Studium: Französisch und Sozialkunde

Offenheit

Als exklusiven Tipp an meine Nachfolgerinnen und Nachfolger würde ich sagen: Sei offen, versuch neue Kontakte zu knüpfen. Verlasse deine Komfortzone und trete in Kontakt mit den Einheimischen. 

Wie bleibt dir das Jahr in Erinnerung?

Mein Jahr als FSA war aufregend und erlebnisreich! Durch das Programm konnte ich die frankophone Welt entdecken und meinen Berufswunsch als Lehrer festigen. Schnell wurde mir klar, dass die Entscheidung für das Lehramt und dieses Programm genau richtig war. Die Schülerinnen und Schüler wollten viel über Deutschland lernen. Der Austausch und die Unternehmungen mit FSA anderer Nationen hat mich begeistert.

„Mi aime a ou”

Diesen Satz nehme ich mit zurück nach Deutschland:

Paris ist zwar die Stadt der Liebe, aber auch auf der französischen Insel La Réunion wird die Liebe gefeiert: „Mi aime a ou” oder auch „Je t’aime" heißt „Ich liebe dich” auf Réunion-Kreolisch.

Slide von 
  • Fremdsprachenassistenz

    Einblicke in die Zeit von Christoph als Fremdsprachenassistent auf La Réunion (Frankreich).

  • Fremdsprachenassistenz

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Portrait Campusbotschafter/-in

Infos aus erster Hand? Lili ist Campusbotschafterin und möchte möglichst viele Studierende dazu motivieren, ebenfalls über den Tellerrand hinauszuschauen und an dem Programm teilzunehmen!

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