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Schulpartnerschaften mit Schulen in Ost-, Mittelost- und Südosteuropa sowie den Baltischen Staaten

Unterstützt werden langfristige Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Schulen in Ost-, Mittelost- und Südosteuropa sowie den Baltischen Staaten (MOE/SOE/BALT) durch eine Förderung gegenseitiger Austauschbegegnungen von Schülergruppen.

Das Programm bezuschusst die Fahrtkosten der ausländischen Schülerinnen und Schüler sowie der Begleitlehrkräfte. Zudem werden Zuschüsse für Programm- oder Projektkosten für die Austauschbegegnung in Deutschland gewährt. Seit 2017 können Anträge auf vorbereitende Besuche gestellt werden.

  • Ziele

    Welche Ziele hat das Programm?

    • Die Schülerinnen und Schüler lernen durch die Integration in den Unterricht des Gastlandes und in Gastfamilien sowie durch einen themen- bzw. projektorientierten Austausch interkulturell bedingte Wege der Problemlösung kennen, es werden Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen vertieft und oftmals kulturelle Schranken überwunden.
    • Zudem leistet das Programm einen Beitrag dazu, ein aktuelles und vielschichtiges Bild Deutschlands bzw. des Partnerlandes zu vermitteln.
    • Bei den ausländischen Schülerinnen und Schülern wird durch die Einbindung in den Alltag in Deutschland besonders auch das Interesse an der Auseinandersetzung mit deutscher Sprache und Kultur gefördert. Dies trägt dazu bei, an Schulen im Ausland den DaF-Unterricht auszubauen und zu stärken.
  • Partnersuche

    Wie finde ich eine Partnerschule?

    Das Partnerschulnetz ist eine virtuelle Partnerbörse, die im Rahmen der Initiative des Auswärtigen Amts "Schulen: Partner der Zukunft" entwickelt wurde. Sie ermöglicht es deutschen und ausländischen Schulen weltweit, Wege zu einer internationalen Partnerschaft zu finden. Täglich registrieren sich auf dieser Seite neue Schulen, gleich welchen Schultyps, sodass sich das Angebot ständig erneuert.

     

  • Förderung

    Wer wird gefördert?

    Alle Schulen in Deutschland, die eine Partnerschaft mit einer Schule in der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, in Ungarn, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen haben, können Anträge stellen.

    Was wird gefördert?

    Aus Mitteln des Auswärtigen Amts werden folgende Zuschüsse angeboten:

    • Es können Zuschüsse zu den Fahrtkosten und zur Krankenversicherung für den Aufenthalt der ausländischen Schülergruppen in Deutschland beantragt werden.
    • Zudem werden Zuschüsse für Programm- oder Projektkosten für die Austauschbegegnung der Schülergruppen in Deutschland gewährt.
    • Seit 2017 können Anträge auf vorbereitende Besuche gestellt werden: Vier Personen (Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler) der deutschen Schule oder der ausländischen Partnerschule erhalten einen Fahrtkostenzuschuss für einen Besuch an der potentiellen Partnerschule.

    Gefördert wird der Aufenthalt der ausländischen Schülergruppe von 7 bis 21 Tagen an der deutschen Partnerschule, die Schülerinnen und Schüler werden in Gastfamilien untergebracht. Der Austausch ist ganzjährig während der Schulzeit möglich.

    Weitere Förderungen

    • Zuschüsse für Schulpartnerschaften mit Russland können bei den Ländern und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) beantragt werden. Die Förderung der Reisekosten russischer Gäste gehört in die Zuständigkeit des Russischen Nationalen Koordinierungsbüros der Stiftung.
    • Eine Beratung für den deutsch-tschechischen Austausch bietet Tandem - Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch. Tandem bietet Unterstützung bei der Anbahnung neuer Schulpartnerschaften sowie Kontakt- und Themenseminare für Lehrer/-innen aller Schularten und stellt Handreichungen und Materialien zur Verfügung.
    • Für den deutsch-polnischen Schüler- und Jugendaustausch ist das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) zuständig. Gefördert werden vielfältige Jugendbegegnungen: vom Theaterworkshop über gemeinsame Sportwettkämpfe bis hin zum Öko-Projekt.
  • Antragstellung

    Wie werden Anträge gestellt?

    • Die Antragsunterlagen für Schülerbegegnungen im Jahr 2019 werden Mitte Oktober 2018 bereitgestellt (siehe "Dokumente").
    • Der zeitliche Ablauf der Antragstellung und Bearbeitung wird in der "Zeitleiste" (siehe rechte Spalte) beschrieben.
    • Anträge auf vorbereitende Besuche zur Anbahnung von Schulpartnerschaften können laufend bis sechs Wochen vor Beginn des Besuchs gestellt werden.

     

     

  • Dokumente

    Alle Formulare, Merkblätter und Checklisten finden Sie im Dokumentencenter

Lassen Sie sich von Erfahrungen anderer Schulen inspirieren. Beispiele aus der Praxis finden Sie hier.

Wann passiert was?

Erfahren Sie mehr über die Termine in diesem Programm in unserer Zeitleiste.

Kontakt

Ansprechpartnerin für Schulpartnerschaften mit Bulgarien, Ungarn, Slowenien, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, Rumänien und den Baltischen Staaten ist

Frau Anja Höhn,
+49 228 501-370
+49 228 501-259
anja.hoehn@kmk.org

Der PAD und die Deutsche Telekom Stiftung fördern gemeinsam Technikprojekte, die Schulen aus dem bundesweiten Netzwerk der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) mit Schulen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa durchführen möchten.

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