Logo des pädagogischen Austauschdienst

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen

Fremdsprachenassistenzkräfte

Fünf junge Menschen mit Mappen unter dem Arm lächeln in die Kamera

Beim internationalen Austausch von Fremdsprachenassistenzkräften (FSA) können Studierende an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Fremdsprachenunterricht mitwirken und so ihre Kenntnisse über Sprache und Kultur des Gastlandes vertiefen. Sie erhalten einen Einblick in das dortige Bildungswesen und seine Unterrichtsmethoden. Das Programm ermöglicht angehenden Lehrkräften eine intensive sprachliche und methodisch-didaktische Fortbildung. An den Gastschulen bereichern und beleben sie als junge, motivierte und landeskundlich versierte Muttersprachlerinnen und Muttersprachler den Unterricht. 

Welche Ziele hat das Programm?

  • Förderung der sprachlichen und landeskundlichen Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler durch die Begegnung mit Muttersprachlern;
  • praxisnahe Erweiterung und Vertiefung der Ausbildung angehender Fremdsprachenlehrkräfte im Land der Sprache, die sie zukünftig unterrichten möchten;
  • Erweiterung und Vertiefung der eigenen Kenntnisse über Sprache und Kultur des Gastlandes sowie Einblick in das Erziehungswesen und seine Unterrichtsmethoden.

Das Programm wirkt unmittelbar im Unterricht. Zugleich hat es eine langfristige Komponente. Von den Kenntnissen profitieren die Assistenzkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler oft noch viele Jahre im Unterricht in ihrem Heimatland. Lehrkräfte, die solche Auslandserfahrungen haben, können diese an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben und sie ihrerseits auf die in Studium, Ausbildung und Beruf erwünschte internationale Mobilität vorbereiten.

Wen spricht das Programm an?

Das Programm richtet sich an folgende Gruppen:

Welche Aufgaben haben Fremdsprachenassistenzräfte?

Fremdsprachenassistentinnen und Fremdsprachenassistenten (FSA) werden an Schulen in der Regel im Sekundarbereich eingesetzt. Sie assistieren ca. 12 Stunden wöchentlich  im Unterricht ihrer Muttersprache. So tragen sie zu einem lebendigen und motivierenden Unterricht bei. Die FSA können bestimmte Unterrichtsabschnitte auch selbständig übernehmen. Die Fachlehrkräfte vor Ort behalten jedoch die Verantwortung für den Unterricht und die Bewertung der Ergebnisse.

Die Aufgaben der FSA sind vielseitig:

  • Sie führen Übungen zur Sprache und Landeskunde durch.
  • Sie proben mit den Schülerinnen und Schülern Rollenspiele oder mündliche Prüfungssituationen.
  • Sie üben Konversation in Kleingruppen.
  • Sie stellen Übungs- und Anschauungsmaterial zusammen.

Darüber hinaus sind extracurriculare Aktivitäten möglich, z.B. Theater-AG, Lesezirkel, Sprechstunde, Deutsch-Club.

Welche Staaten beteiligen sich an dem Programm?

Das Programm zum Austausch von Fremdsprachenassistenzkräften beruht auf bilateralen Abkommen mit 13 Staaten weltweit. Daran beteiligt sind Australien, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada (anglophon und Québec), Neuseeland, die Russische Föderation, die Schweiz, Spanien, die USA und China.

Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die für das Zielland zuständigen Ansprechperson beim PAD.

Frankreich, Belgien, Schweiz und Kanada (frankophon):
Frau Anke Klemm
+49 228 501-227
anke.klemm(at)kmk.org

Spanien, Italien, Russland, China:
Frau Silvia Jacob
+49 228 501-356
silvia.jacob(at)kmk.org


Vereinigtes Königreich, Irland, Australien und Neuseeland:
Frau Gisela Grütter-Probst
+49 228 501-223
gisela.gruetter-probst(at)kmk.org


USA, Kanada (anglophon):
Frau Mechthild Drzisga
+49 228 501-371
mechthild.drzisga(at)kmk.org

nach oben Seite drucken